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Medion: Konsumschwäche drückt aufs Ergebnis

Umsatz steigt, Gewinn sinkt deutlich. Der Aldi-PC-Hersteller Medion konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2004 um 5,0 Prozent von 1,2 Milliarden Euro auf 1,26 Milliarden Euro steigern. Zugleich warnt Medion aber, die anhaltende Konsumschwäche in Deutschland belaste die Aussichten, der Gewinn brach um 14,7 Prozent ein.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit 964,2 Millionen Euro entfielen 76,7 Prozent des Gesamtumsatzes auf Multimedia-Produkte, der Umsatz in der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik betrug 267,8 Millionen Euro – rund 21,3 Prozent vom Gesamtumsatz. In der Kommunikationstechnik erzielte Medion einen Umsatz in Höhe von 24,8 Millionen Euro.

Das EBIT ging um 14,7 Prozent von 68,2 Millionen auf 58,1 Millionen Euro zurück. Dabei konnte Medion vor allem seine Auslandsumsätze im Vergleich zum Vorjahr um 22,9 Prozent von 395,9 Millionen Euro auf 486,6 Millionen Euro steigern.

"Zum gegenwärtigen Zeitpunkt müssen wir davon ausgehen, dass sich die negative Konsumneigung in Deutschland und die damit unser Geschäft belastenden Faktoren in naher Zukunft nicht verbessern werden. Wir werden von daher unsere Auslandsexpansion weiter forcieren, unsere Kostenstrukturen weiter optimieren und unsere Anstrengungen verstärken, innovative Trendprodukte der Konsumelektronik mit optimalem Preis-Leistungsverhältnis massenmarktfähig zu machen" , warnt Medion und senkt seine Umsatz- und Ergebnisziele.


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