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Versatel kauft BerliKomm

Kaufpreis für Berliner City-Carrier liegt bei 34,6 Millionen Euro

Der niederländische Telekommunikationskonzern Versatel übernimmt durch seine deutsche Tochtergesellschaft den Berliner City-Carrier BerliKomm, der bislang im Besitz der BerlinWasser Holding ("BWH") war. BHW gehört wiederum teilweise dem Land Berlin und der RWE / Vivendi Beteiligungs AG.

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BerliKomm zählt ungefähr 190 Mitarbeitern und bedient auf Basis eines über 1.500 km langen regionalen Glasfasernetzes insgesamt 34.000 Geschäfts-, Privat- und Großkunden mit sprach- und datenbasierten Telekommunikationsdiensten. Darüber hinaus verfügt BerliKomm über 133 Hauptverteilerstellen, die fast 95 Prozent des Berliner Marktes abdecken.

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Mit der Akquisition der BerliKomm erhöht sich die Anzahl der in Betrieb befindlichen HVTs von Versatel in Deutschland auf ungefähr 700. Versatel erwartet, dass die Übernahme einen zusätzlichen jährlichen Umsatz in Höhe von 50 Millionen Euro und einen jährlichen EBITDA in Höhe von 7 Millionen Euro einbringt.

Durch die Akquisition der BerliKomm wird Versatel zum führenden alternativen Anbieter auf dem Berliner Markt und wird in dieser Region als einziges Unternehmen neben der Deutschen Telekom AG über ein vollständig ausgebautes regionales Glasfasernetzwerk verfügen.

Bei Vertragsabschluss wird Versatel 34,6 Millionen Euro an die BWH zahlen, was über die Ausgabe von Aktien finanziert wird. Beim gestrigen Aktienkurs von 1,37 Euro würde Versatel ungefähr für 25 Millionen Euro Aktienanteile ausgeben, die das Aktienkapital der bestehenden Anteilseigner um rund 5 Prozent verdünnen würde.

Die Übernahme muss sowohl von den Aufsichtsräten von Versatel Telecom International N.V und BWH als auch durch das deutsche Kartellamt genehmigt werden. Versatel erwartet daher, dass der Vertragsabschluss zu Beginn des vierten Quartal 2004 erfolgen wird.



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