Suchmaschine Orase erfährt ein Funktions-Update
Der Macher von Orase behauptet, das seine Suchmaschine das Web "in Echtzeit" durchforstet – sie bedient sich nicht anderer Suchmaschinen sondern versucht, mit einem neuen Konzept Webinhalte ausfindig zu machen.
In die neue Version wurde außerdem das Feature "ähnliche Seiten finden" integriert. Hier sollen nun Webseiten angezeigt werden, die einer bestimmten Seite ähnlich sind.
Orase durchsucht Webinhalte nicht im Voraus oder analysiert auf User-Eingaben hin in einem eigenen Index, sondern zerlegt die Suchanfrage zunächst einmal in Wortbestandteile, erzeugt dann inkl. Singular-Plural-Analye eine Liste von URLs, die den Suchbegriff beinhalten und ruft dann diese Seiten ab. Wenn man also beispielsweise nach "auto" sucht, werden URLs wie "auto.net, "auto-Suche.de" und ähnliche, nahe liegende URLs erzeugt, die aufgerufen und durchsucht werden. Zudem werden einige hinterlegten "Expertenseiten" analysiert, die passende URL-Listen beherbergen sollen. Hierzu gehören nach Angaben des Autors auch DMOZ und Wikipedia.
Auch diese URLs werden live aufgerufen und analysiert. Die gesammelten Seiten werden dann in einer gewichteten Liste nach Relevanz als endgültiges Suchergebnis dargestellt. Leider ist das Konzept der selbst generierten URLs naturgemäß Link-Farm-anfällig. Der 16-Jährige Autor hat dagegen allerdings einige Schutzmaßnahmen eingebaut und erweitert diese laufend.



