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Intel-Chef Barrett unzufrieden mit Intel

News.com zitiert inoffizielles Memo an Intel-Mitarbeiter

Die US-News-Site News.com will Auszüge aus einem an Intel-Mitarbeiter gerichteten Memo vorliegen haben, in dem Intel-Chef Craig Barrett sich unzufrieden mit den erreichten Leistungen zeige und Verbesserungen fordere. Grund für Barretts Unzufriedenheit - trotz anhaltender finanzieller Erfolge - seien die zahlreichen Produktverschiebungen, welche die Pläne für 2004 beeinflussten.

Artikel veröffentlicht am ,

Barrett betonte in dem von News.com in kleinen Auszügen zitierten Memo, dass er sich direkt und unverblümt nicht nur an das Management, sondern an alle wende, da es kritisch sei, dass man sich bei hohen Erwartungen in einem komplexen Business intensiv auf für den weiteren Erfolg nötigen Aktivitäten und Ansichten konzentriere. Dem Senior-Management gab Barrett letztlich einen Wink mit dem Zaunpfahl, es gebe keine Zweifel, dass sie Intels Leistung verbessern müssten - es sei ihr Job, die Richtung zu zeigen.

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Die letzte Verzögerung gab es bei Alviso, der als erster DDR2- und PCI-Express-fähige Chipsatz für Pentium M ein integraler Bestandteil von Centrino 2 ist. Grund seien Design-Probleme, die nun die Einführung von Alviso-Notebooks von 2004 auf 2005 verschieben. Dies ist nicht der erste Verschiebung in diesem Jahr: Der Pentium M mit Dothan-Kern wurde vom Anfang 2004 auf den Mai 2004 verschoben.

Auch der Pentium 4 mit Prescott-Kern kam später auf den Markt als zunächst geplant - Prescott-Komplettsysteme sollten schon Ende 2003 erscheinen, waren aber erst im Februar 2004 lieferbar. Als die Prozessoren dann verfügbar waren, enttäuschte ihr hoher Stromverbrauch - vor allem im Vergleich mit AMDs konkurrierenden CPUs.

Schließlich gab es noch ein Problem bei den Alderwood- und Grantsdale-Chipsätzen, die zwar Intel zufolge schnell beseitigt wurden, aber dennoch die Einführung von DDR2, PCI-Express und anderen Erweiterungen der PC-Architektur etwas verzögerten. Es handelte sich zwar nicht um gravierende Probleme, dennoch sorgten sie dafür, dass sich die wichtigsten Produkteinführungen Intels verzögerten.

"Es gibt viele Gründe dafür, aber im Endeffekt sind die Gründe unwichtig, denn das Ergebnis sind weniger zufriedene Kunden und ein weniger erfolgreiches Intel. Ich glaube, wie Sie auch, dass dies nicht das Intel ist, das wir alle kennen und das ist nicht akzeptabel", heißt es dazu laut News.com in Barretts Memo.

Nun plane Intel, sein Produktdesign zu verändern. Durch bessere gegenseitige Kontrolle soll ein besseres Planen und Projekt-Management erzielt werden.



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Lachdanan 29. Jul 2004

So ein Held! Warum sollen die Mitarbeiter für das büßen, was die Marketing-Leute falsch...

Ralf Kellerbauer 29. Jul 2004

Naja, soweit ist Intel (noch) nicht - der Tejas hätte aber wohl erst auf...

wetterumschwung 29. Jul 2004

Hmm, muss man jetzt schon ein Feuerchen unter dem Prozessor machen? Wär mal was neues ;D...

Ralf Kellerbauer 29. Jul 2004

Nicht 'unfähige' Mitarbeiter, sondern pures Managementversageb liegt bei Intel vor. Der...


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