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DirectX 9.0c verfügbar

Vor allem für Nutzer von GeForce-6800-Grafikkarten interessant. Microsoft bietet DirectX 9.0c nun auch abseits von Beta-Versionen des Windows XP Service Pack 2 zum Download an. Zwar wurde bisher nur das "DirectX 9.0c Redistributable for Software Developers" veröffentlicht, doch dieses eignet sich für die normale Installation und unterstützt auch deutsche Sprachversionen von Windows XP.
/ Christian Klaß
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Die DirectX-Redistributables sind dazu gedacht, von Software- und primär Spiele-Entwicklern auf ihre Produkt-CDs gepackt zu werden. Da sie in der Regel mehre Sprachversionen enthalten, erklärt dies auch die enorme Download(öffnet im neuen Fenster) -Größe von etwas über 34 MByte. Unterstützt werden Windows-Versionen 98/ME und 2000/XP. Zu beachten ist, dass ein Systemwiederherstellungspunkt gesetzt werden sollte, will man DirectX 9.0c wieder loswerden. Es dürfte jedoch auch bei DirectX 9.0c nicht lange dauern, bis findige Programmierer entsprechende Deinstallations-Tools anbieten.

Interessant ist DirectX 9.0c derzeit hauptsächlich für Besitzer von Grafikkarten mit Nvidias noch junger GeForce-6800-Grafikchip-Serie, die als erste das Shader Model 3.0 beherrscht, was erst ab DirectX 9.0c unterstützt wird. Noch fehlen allerdings Spiele - sieht man einmal vom 3D-Shooter Far Cry ab. Letzterer unterstützt ab der Version 1.2 die effizienteren SM-3.0-Shader, allerdings erst per speziellem Far-Cry-Programm-Aufruf ("farcry.exe -devmode "r_sm30path 1"), neuen Nvidia-Treibern und installiertem DirectX 9.0c. Den bei aktivierter Shader-Model-3.0-Nutzung erscheinenden gelben Schriftzug "SM30 Beta" bekommt man mittels eines kleinen Tools ("XRenderD3D9fix") von 3DChips.com(öffnet im neuen Fenster) weg. Leider ist aber der erst letzte Woche veröffentlichte Far-Cry-Patch 1.2 so problematisch gewesen , dass er wieder offline genommen wurde.


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