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Elektronische TV-Zeitung von Kabel Deutschland zugelassen

Steindorf: "Positives Signal für die Digitalisierung in Deutschland". Die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien (BLM) hat den elektronischen Programmführer (EPG) von Kabel Deutschland freigegeben, wie der größte deutsche Kabelnetzbetreiber nun mitteilte. Der von Kabel Deutschland konzipierte EPG garantiere die "chancengleiche, angemessene und nicht diskriminierende Darstellung der verschiedenen Programme" .
/ Christian Klaß
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Die elektronische Fernsehzeitung wurde vom BLM als medienrechtlich Unbedenklich gemäß des Paragraph 53 RStV eingestuft, was Kabel-Deutschland-Sprecher Roland Steinhoff als "positives Signal auf dem Weg zur erfolgreichen Digitalisierung des Kabelfernsehens in Deutschland" bezeichnete. "Unsere Kunden haben mit dem EPG ein praktisches und anbieterneutrales Hilfsmittel, um durch das vielfältige TV-Angebot zu navigieren" , so Steinhoff weiter.

Noch existiert das Digitalangebot in den von Kabel Deutschland betriebenen Kabelnetzen in 13 Bundesländern und rund 10 Millionen angeschlossene TV-Haushalte aber höchstens rudimentär. Neue Angebote für Digital-TV, Highspeed-Internet und zusätzliche Dienste werden erst noch entwickelt. Kabel Deutschland versteht sich als für alle Programmanbieter offene Plattform für das digitale Fernsehen. Die Gruppe betreibt die Netze, vermarktet Kabelanschlüsse und sorgt für den Service rund um den Kabelanschluss.

Im Jahr 2003 übernahm ein Investorenkonsortium bestehend aus Apax Partners, Providence Equity und Goldman Sachs Capital Partners Kabel Deutschland von der Deutschen Telekom.


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