Abo
  • Services:

Handy-Mikrofon unterbindet störende Nebengeräusche

Dual-Mikrofon-System filtert Nebengeräusche

An der Universität von Toronto in Kanada wurde ein so genanntes Dual-Mikrofon-System entwickelt, das Nebengeräusche zuverlässig herausfiltert und schon in wenigen Jahren zu einer besseren Sprachqualität bei Handy-Telefonaten führen könnte. Durch den Einsatz von zwei Mikrofonen will man sich an der Arbeitsweise des menschlichen Ohres orientieren und so lästige Störgeräusche wirksam unterbinden.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Dual-Mikrofon-System analysiert den Abstand zwischen dem Mund des Sprechers und dem Mikrofon, indem die Zeitdauer gemessen wird, in der die stärksten Geräusche das Mikrofon erreichen. Dazu werden Frequenzfilter verwendet, die von einem Computer-Chip untersucht werden, womit zwischen Frequenzen des Sprechers sowie den Frequenzen von anderen Geräuschen unterschieden wird. Mit diesem Verfahren sollen lästige Störgeräusche effektiver unterbunden werden.

Stellenmarkt
  1. BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  2. Energiedienst Holding AG, Rheinfelden

Im Unterschied zu anderen Spracherkennungssystemen, die lediglich Hintergrundgeräusche reduzieren, zerlegt dieses Verfahren andere Geräusche in ein leises Summen, damit Hintergrundgeräusche nicht mehr als störend empfunden werden.

"In der normalen Umwelt findet man Hintergrundgeräusche und Schallreflektionen, die es erschweren können, einem Handy-Telefongespräch zu folgen", sagt der Forschungsleiter Professor Parham Aarabi. "Das System verwendet zwei Mikrofone, die sich - ähnlich wie die beiden menschlichen Ohren - auf die Stimme des Sprechers konzentrieren und die übrigen Geräusche ausfiltern", führt er weiter aus.

Auch wenn das Dual-Mikrofon-System bereits an der University of Toronto entwickelt und erprobt wurde, wird es noch schätzungsweise zwei Jahre dauern, bis das System in Mobiltelefonen Einzug halten wird - noch nimmt das System zu viel Platz in Anspruch. Die Forscher geben sich aber optimistisch, dass miniaturisierte Versionen der Technik in rund zwei Jahren realisierbar sind. Ein Chip zur Leistungssteigerung von Spracherkennungs-Software für PCs sei hingegen bereits in wenigen Monaten realisierbar, prognostiziert Aarabi.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Parham Aarabi 26. Jul 2004

Hello again, A comment was made as to why it takes two years for this technology to come...

Parham Aarabi 26. Jul 2004

Hello, Pardon my english, I am not too complete with German, not yet anyways. As for...

KeyDan 23. Jul 2004

Tja, seit einem halben Jahr vertreiben wir solche Bluetooth Headsets mit...

Hörgeräteträger 23. Jul 2004

Genau! Ich trage schon seit fast acht Jahren Hörgeräte (Phonak) die genau nach der...

baslerMathematiker 23. Jul 2004

Diese Technologie ist übrigens nichts Neues. Es wird schon seit längerem in der...


Folgen Sie uns
       


Hypervsn angesehen (Ifa 2018)

Die Hypervsn-Wand von Kino-mo stellt Videos auf rotierenden LED-Streifen dar. Das Bild ist ziemlich beeindruckend, wenngleich nicht frei von Darstellungsfehlern.

Hypervsn angesehen (Ifa 2018) Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /