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Sicherheitsleck kann Samba-Server zum Absturz bringen

Patch beseitigt Sicherheitslecks in Samba. Im Samba-Server 3.x wurden zwei Sicherheitslücken entdeckt, die einen Server über einen Buffer Overrun zum Absturz bringen können. Ein bereit gestellter Patch für Samba 3.x bereinigt die Probleme, wobei die Samba-Entwickler empfehlen, den Patch unverzüglich einzuspielen.
/ Ingo Pakalski
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Eines der beiden Sicherheitslecks steckt in dem Samba Web Administration Tool (SWAT), das intern ungültige Base64-Daten falsch verarbeitet und so zu einem Buffer Overrun führen kann. Das Sicherheitsloch kann über eine HTTP-Authentifizierung ausgenutzt werden, indem speziell formatierte Base64-Daten an den Server geschickt werden. Zudem findet sich der Fehler in der Authentifizierung mit LDAP und NTLM. Der Fehler wurde in Samba 3.0.2 bis 3.0.4 gefunden.

Ein weiterer Buffer Overrun in Samba tritt auf, wenn die Option "mangling method = hash" in der smb.conf verarbeitet wird. In der Standardkonfiguration steht der Parameter jedoch auf "hash2", so dass derartige Systeme von der Sicherheitslücke nicht betroffen sind. Das Sicherheitsloch steckt in Samba 2.2.9 und früheren Versionen sowie in Samba 3.0.0 bis 3.0.4.

Ein per ftp-Server bereitgestellter Patch(öffnet im neuen Fenster) für Samba stopft beide Sicherheitslücken. Die Entwickler raten dazu, den Patch unverzüglich zu installieren.


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