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AMOS: Suchmaschine für Open-Source-Code

Projekt will die Wiederverwendung von freiem Code vereinfachen. Die Zahl von Codezeilen, die im Rahmen von Open Source und freier Software entstehen, hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Doch mit der Menge wachsen auch die Probleme – will man beispielsweise eine neue Software auf Basis von bereits erprobten Fragmenten von Open-Source-Code entwickeln, sucht man die Nadel im Heuhaufen. Dieses Problem will nun das von der EU geförderte Projekt AMOS angehen.
/ Jens Ihlenfeld
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AMOS will eine spezialisierte Suchmaschine entwickeln, die gezielt nach Software und Code bzw. Code-Fragmenten suchen kann. Dazu will man verschiedene Suchtechnologien verknüpfen, wobei unter anderem die freie Prolog-Umgebung "Ciao Prolog" zum Einsatz kommt, die eine Manipulation auch komplexer Symbole unterstützt. Die Suchmaschine selbst soll einem strukturierten Ansatz folgen, der Software-Pakete und ihre Beziehungen zueinander nutzt. Zudem kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der es erlaubt, auch nach einzelnen "Bausteinen" bzw. einer Kombination von Bausteinen zu suchen, die zusammen die Suchanforderungen erfüllen.

Das Projekt will seine Software und auch die gesammelten Daten dabei auch unter freien Lizenzen anbieten. Die verwendete Software Ciao Prolog steht selbst unter der GPL und auch die AMOS-Engine soll unter der GPL veröffentlicht werden. Die Daten sowie die gesammelten Informationen sollen unter die Free Documentation License (FDL) gestellt werde.

Auf diese Weise soll das Projekt AMOS, hinter dem die CLIP-Gruppe(öffnet im neuen Fenster) (Computational Logic, Implementation, and Parallelism) der technischen Universität Madrid und die Firma Conecta(öffnet im neuen Fenster) stehen, die Wiederverwendung von freiem Code vereinfachen.


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