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Datenfunk: EU-Kommission drängt auf Frequenzfreigabe

Freigabe von Frequenzen für die "Drahtlostechnologien der Zukunft" gefordert

Glaubt man dem von der Europäischen Kommission veröffentlichten ersten Jahresbericht über die EU-Frequenzpolitik, ist die Initiative der EU zur Freigabe von Teilen des Funkfrequenzspektrums für künftige Datenfunktechniken erfolgreich angelaufen. Diese seien eine wichtige Voraussetzung für die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und die Erbringung neuer öffentlicher Dienste, so die Kommission.

Nun hänge alles von einer tatkräftigen Unterstützung durch die EU-Mitgliedstaaten, die Abgeordneten des Europäischen Parlaments und der Industrie ab. In dem Bericht geht es um die getroffenen Maßnahmen für eine effizientere Frequenzzuweisung im Interesse der Ausdehnung des Binnenmarktes für neue, viel versprechende Funktechnologien. Der neue Rechtsrahmen für die elektronische Kommunikation - insbesondere der Frequenzentscheidung - wurde bereits 2002 geschaffen.

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"Funkfrequenzen sind für eine große Palette neuer Technologien und Dienste unverzichtbar. Seit der Einführung des neuen Rechtsrahmens verfolgt die EU nun auch eine gemeinsame Frequenzpolitik. Nur gemeinsam, durch eine enge Zusammenarbeit auf diesem Gebiet, können wir dafür sorgen, dass in Europa günstige Rahmenbedingungen für neue, bahnbrechende Entwicklungen in der Industrie geschaffen werden", erläutert Olli Rehn, das für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Kommissionsmitglied. "Die Harmonisierung der Frequenznutzung muss weiter vorangetrieben werden. Gleichzeitig müssen wir mehr für die Lösung von Interferenzproblemen und die Überwindung von Schwierigkeiten bei der Anwendung des Rechtsrahmens tun, da diese eine grenzüberschreitende Einführung der Drahtlostechnologien behindern."

Die schnelle Zunahme der Anwendung drahtloser Technologien - allem voran WLAN - macht laut der Europäischen Kommission deutlich, dass in Europa schnell zusätzliche Frequenzen zur Verfügung gestellt werden müssten. Die Bemühungen um ein gemeinsames EU-weites Konzept sollen verhindern, dass einseitige Reformen der Frequenzverwaltung den EU-Markt fragmentieren.

Damit dies nicht passiert, hat die Kommission eine Gruppe für Frequenzpolitik (RSPG) eingesetzt, die sie in wichtigen Fragen im Bereich der Frequenzzuteilung und -zuweisung sowie der Genehmigungsbedingungen berät. Gemeinsam mit dem Funkfrequenzausschuss (RSC), in dem die Fachleute aus den Mitgliedsstaaten sitzen, erarbeitet die Kommission konkrete harmonisierte Frequenzlösungen für verschiedene Bereiche. Die erste dieser technischen Umsetzungsmaßnahmen betrifft die EU-weite Vereinheitlichung der Frequenznutzung im 79-GHz-Band für das Kraftfahrzeug-Kurzstreckenradar, die in Form einer Entscheidung der Kommission am 8. Juli 2004 erlassen wurde .

"Die Schaffung eines Binnenmarktes für drahtlose Geräte und Ausrüstungen erfordert ein ständiges enges Zusammenwirken bei der Anwendung der unterschiedlichen Rechtsinstrumente, vor allem der Frequenzentscheidung und der Funkanlagen- und Telekommunikationsendeinrichtungs-Richtlinie, um die Vorschriften für Markteinführung und Betrieb von Funkausrüstungen weiter zu vereinheitlichen und zu vereinfachen", heißt es in einer offiziellen Mitteilung der EU-Kommission. Deshalb fordert sie die Mitgliedstaaten auf, die EU-Frequenzpolitik auch weiterhin zu unterstützen und begrüßt die gute Zusammenarbeit mit der Europäischen Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation (CEPT) sowie mit der Normenorganisation ETSI.


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Smurf 27. Jul 2004

WERNER !!! Sowas gibt es doch garnicht !!! Sondern es wird das Fahrzeug automatisch nach...

fastix® 23. Jul 2004

Ich glaube nicht, dass diese Technologie bei 3er BMWs, 220er C-Klassen, Opel Astra...

schnurzfrequenz 22. Jul 2004

Hmm, da macht sich Ultraschall besser bzw. um Einiges billiger. !schnurz

Werner 22. Jul 2004

Stichworte: Abstandsradar beim einparken Automatisches Bremsen bei zu schneller...

ShadowSAW 22. Jul 2004

Kraftfahrzeug-Kurzstreckenradar was soll das denn sein? Seh ich dann aufm Radar bei einer...



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