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Herbe Schlappe für SCO

Gericht lehnt Klage von SCO gegen DaimlerChrysler in fast allen Punkte ab. Im Streit mit DaimlerChrysler musste SCO jetzt eine herbe Niederlage vor Gericht einstecken. Das Gericht wies die Klage von SCO nach einer kurzen mündlichen Verhandlung gegen DaimlerChrysler in fast allen Punkten ab. Auch das Verfahren gegen AutoZone läuft nicht im Sinne von SCO.
/ Jens Ihlenfeld
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SCO verklagt mit DaimlerChrysler einen seiner Unix-Lizenznehmer, da das Unternehmen nicht – wie gefordert – schriftlich bestätigt hatte, dass kein "proprietärer Unix-Code" in Linux genutzt wird. In der Klage, die vor dem Oakland County Circuit Court in Michigan eingereicht wurde, forderte SCO die Herausgabe der entsprechenden Informationen, Schadensersatz und Übernahme der eigenen Gerichts- und Anwaltskosten.

DaimlerChrysler hatte im Rahmen des Verfahrens mitgeteilt, dass man SCO-Software seit Jahren nicht mehr einsetze. SCO gab sich damit aber nicht zufrieden und vermutet jetzt einen nicht erlaubten Export der von Chrysler in den USA lizenzierten Software ins Ausland, fusionierte Chrysler doch mit dem Deutschen Unternehmen Daimler Benz.

Das Gericht lehnte nun die Anträge von SCO in fast allen Punkten ab. Strittig bleibt nur noch, ob DaimlerChrysler zu spät auf die Anfrage von SCO reagiert hat.

Auch an anderer Front musste SCO in den vergangenen Tagen eine Niederlage einstecken. Im Verfahren gegen AutoZone, die SCO wegen der Nutzung von Linux verklagt hat, gewährte das Gericht eine Aussetzung des Verfahrens, auf die AutoZone gedrängt hatte.


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