Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Panasonic: Kompaktkameras mit Bildstabilisierungs-System

Lumix DMX-FX7 und DMC-FX2 vorgestellt. Panasonic stellt mit den Lumix-Modellen DMC-FX7 mit 5 Megapixel und der FX2 mit 4,0-Megapixel-Sensor zwei Digitalkameras vor, die trotz ihrer kompakten Bauweise mit einem optischen Bildstabilisierungs-System ausgerüstet sind. Es handelt sich bei FX7/FX2 um Weiterentwicklungen der bewährten Modelle Lumix FX5/FX1. Beide Kameras arbeiten mit einem 3fach-Zoom (Brennweite entspricht 35 – 105 mm bei Kleinbild) bei F2,8 bis 5,0.
/ Andreas Donath
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Bildstabilisierung kann entweder dauerhaft zugeschaltet werden oder erst beim Auslösen aktiviert werden. Die Freihandgrenze für Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten wurde um drei bis vier Belichtungsstufen gegenüber Kameras ohne Bildstabilisierung verbessert.

Der LCD-Monitor wurde bei der DMX-FX7 mit 2,5 Zoll bei 114.000 Pixel Auflösung erheblich vergrößert. Die DMC-FX2 verfügt über einen 2-Zoll-Display mit 130.000 Pixeln.

Die Rechenprozesse in der Kamera laufen nun erheblich schneller ab. Das macht sich besonders bei der Auslöseverzögerung und der Bildfolgezeit bemerkbar. So konnte die Auslöseverzögerung auf annähernd 0,008 Sekunden (FX7) bwz. 0,006 Sekunden (FX2) reduziert und die Bildfolgezeit (ohne Autofocus) auf etwa 0,4 Sekunden (FX7) bzw. 0,3 Sekunden (FX2) verkürzt werden. Bildserien sind jetzt mit bis zu 3 Bildern pro Sekunde (FX7) bzw. 4 Stück bei der FX2 in voller Auflösung möglich. Durch eine fortlaufende Serienfunktion wird die Zahl der Aufnahmen allein durch die Kapazität der verwendeten SD-Card begrenzt.

Die Lumix DMC-FX7/FX2 erlaubt beim Autofokus jetzt die Wahl zwischen 9-Punkt-, 3-Punkt-, 1-Punkt und Spot-Autofokus. Im 3-Punkt-Modus arbeitet der Autofokus mit höherer Geschwindigkeit, da die Fokus-Information mit doppelter Frequenz vom CCD-Sensor ausgelesen wird. Ein AF-Hilfslicht erweitert den Einsatzbereich des Autofokus-Systems bei Dunkelheit und schlechtem Licht.

Die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren zwischen 1/2.000 und 8 Sekunden. Ein manueller bzw. automatischer Weißabgleich ist genau so wie ein kleiner Blitz vorhanden. Die Lichtempfindlichkeit der FX7 liegt zwischen ISO 80 und 400, die der FX2 zwischen ISO 50 und 400.

Die Kameras bieten neun Motivprogramme wie Feuerwerk, Party, Landschaft und Landschaft bei Nacht (als Ergänzung zu Nacht-Porträt) und sollen weniger erfahrenen Fotografen unter die Arme greifen.

Filmchen samt Ton mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln und einer Bildfrequenz von 30 Bildern pro Sekunde können beliebig lange mitgeschnitten werden – bis die SD-Speicherkarte voll ist. Neben dem USB-Anschluss ist auch ein TV-Ausgang vorhanden. Ein 16 MByte SD-Card wird mitgeliefert.

Die Lumix-Modelle sind mit nur 94,1 x 50 x 24,2 mm und einem Gewicht von rund 150 Gramm deutlich kleiner als ihre Vorgängerinnen.

Die Kameragehäuse sind in einer Aluminium-Legierung gehalten und können wahlweise in den Farben Champagnersilber, Rosenholzbraun und Nachtblau mit Gummiauskleidung oder Klavierlackschwarz-Lackierung geordert werden. Beide Kameras kommen im September 2004 auf den Markt. Preise nannte Panasonic noch nicht.


Relevante Themen