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Panasonic: 12fach-Zoom-Digitalkamera jetzt mit 5 Megapixeln

Lumix FZ20 mit optischem Bildstabilisator und vielen Detailverbesserungen. Mit der Lumix FZ20 bringt Panasonic das verbesserte Nachfolge-Modell der Lumix FZ10 auf den Markt. Die FZ20 ist jetzt mit einem 5-Megapixel-Sensor für maximal 2.560 x 1.920 Bildpunkte und einem reaktionsschnelleren optischen Bildstabilisator ausgerüstet worden, der auch noch in schlechten Beleuchtungssituationen verwackelungsfreie Bilder garantieren soll.
/ Christian Klaß
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Geblieben ist das lichtstarke 12fach-Zoom-Leica-Objektiv vom Typ DC Vario Elmarit (Brennweite: 36 bis 432 mm bei Kleinbild) mit einer Lichtstärke von F2,8 über den gesamten Brennweitenbereich hinweg. Die Objektiv-Konstruktion besteht unter anderem aus drei asphärischen Linsen und einem ED-Element.

Das Bildstabilisierungssystem kann zwischen permanenter Aktivierung, die u.a. für ein ruhiges Sucher-/Monitorbild sorgt, und Auslöse-Synchronisation (Aktivierung erst beim Auslösen) umgeschaltet werden. Der sichere Zeitenbereich bei Freihandaufnahmen wurde um eine zusätzliche Stufe erweitert, so dass die Freihandgrenze für Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten jetzt um drei bis vier Stufen gegenüber Kameras ohne Bildstabilisierung verbessert wurde.

Die Lumix DMC-FZ20 erlaubt beim Autofokus jetzt die Wahl zwischen 9-Punkt-, 3- Punkt-, 1-Punkt und Spot-Autofokus. Im 3-Punkt-Modus arbeitet der Autofokus mit besonders hoher Geschwindigkeit, da die Fokus-Information mit doppelter Frequenz vom CCD-Sensor ausgelesen wird. Ein AF-Hilfslicht erweitert den Einsatzbereich des Autofokus-Systems bei Dunkelheit und schlechtem Licht.

Zeitautomatik, Blendenautomatik oder manuelle Nachführmessung, die bei der FZ 10 nur über das Menü aufzurufen waren, stehen bei der FZ20 direkt am Einstellrad zur unmittelbaren Verfügung des Fotografen. Alle Aufnahmen können jetzt auch unkomprimiert ohne Qualitätsverlust im TIFF-Format gespeichert werden.

Die Kamera verfügt über zwei LCDs: eines an der Rückseite mit einer 2-Zoll- Diagonale und 130.000 Pixeln und eines als Ersatz für den Sucher mit 114.000 Pixeln Auflösung. Die ISO-Empfindlichkeit rangiert zwischen 80 und 400 und die Belichtungszeiten zwischen 1/2.000 und 8 Sekunden.

Die Auslöseverzögerung liegt nach Herstellerangaben annähernd bei 0,008 Sekunden verringert und die Bildfolgezeit (ohne Aufofokus) liegt nun bei 0,4 Sekunden. Bildserien sind jetzt mit bis zu drei Aufnahmen pro Sekunde bei voller Auflösung möglich. Durch eine fortlaufende Serienfunktion wird die Zahl der Aufnahmen allein durch die Kapazität der verwendeten SD-Card begrenzt.

Der integrierte Ausklapp-Blitz leuchtet jetzt Entfernungen von bis zu sieben Metern aus. Der Griff der Kamera wurde gegenüber der Lumix FZ10 verbessert, wodurch sie nun besser in der Hand liegen sollte. Bekannte Funktionen wie manuelle Fokussierung am Ring, Einzel-Fokussierung, manuelle Belichtungseinstellung und Programm-Shift wurden in der FZ20 übernommen. Die Kamera misst 135 x 87 x 106 mm und wiegt samt Akku 556 Gramm.

Als Zubehör gibt es einen Weitwinkel- und einen Tele-Konverter, einen Fernauslöser sowie ein externes Blitzgerät.

Die Panasonic Lumix DMC-FZ20 soll im September 2004 auf den Markt kommen. In den USA ist das Gerät für 599,- US-Dollar angekündigt worden. Hiesige Preise nannte Panasonic auch auf Nachfrage noch nicht.


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