Abo
  • Services:

Klage gegen Microsofts Offline-Browsing und Active Desktop

Microsoft soll gegen drei verschiedene Patente verstoßen haben

Microsoft wurde von dem britischen Unternehmen BTG wegen Patenverletzung verklagt. Microsoft soll mit der Windows-Funktion Active Desktop sowie mit Offline-Browsing-Fähigkeiten gegen existierende Patente verstoßen haben. Die Klage soll Microsoft dazu bringen, die betreffenden Techniken nicht weiter zu verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,

Am 20. Juli 2004 reichte BTG zusammen mit den Unternehmen Teleshuttle Corporation und Teleshuttle Technologies LLC Klage gegen Microsoft am US-Bundesgericht im Northern District von Kalifornien ein. Die Klageschrift wirft Microsoft vor, gegen drei US-Patente verstoßen zu haben, die im Kern beschreiben, wie Daten zwischen verschiedenen Systemen transportiert und bereitgestellt werden. Nach BTG-Angaben wurde dem Angeklagten angeboten, die betreffenden Patente zu lizenzieren, ohne dass dieser darauf eingegangen sei.

Stellenmarkt
  1. DZ PRIVATBANK S.A., Luxemburg
  2. TEMPTON Personaldienstleistungen GmbH, Berlin

Für die von Teleshuttle Technologies LLC patentierten Verfahren agiert BTG als weltweiter Lizenznehmer. Das älteste Patent mit der Nummer 6,125,388 wurde Ende 1997 eingereicht und am 26. September 2000 erteilt. Die beiden anderen US-Patente 6,611,862 und 6,658,464 wurden im August 2003 respektive im Dezember 2003 dam Antragsteller zugesprochen, nachdem beide am 20. April 2000 beim US-Patentamt eingereicht wurden.

In der Klageschrift weist BTG einen Schaden in nicht genannter Höhe durch die Patentverletzung aus und erwartet vom Gericht, dass dem Angeklagten die weitere Nutzung der Windows-Funktionen Active Desktop und Offline-Browsing untersagt wird.

Parallel zu dieser Anklage hat BTG auch Apple und Microsoft verklagt, die beide gegen ein US-Patent zur Software-Aktualisierung verstoßen haben sollen. Mit der Klage sollen Update-Funktionen zur Software-Aktualisierung in Windows, MacOS X sowie Microsofts Office-Suite verboten werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 5,99€
  3. 32,95€
  4. (-8%) 54,99€

klugscheißer 21. Jul 2004

du glaubst doch nicht im ernst, dass es ein JustizINDUSTRIE gibt oder? rofl...

Sinbad 21. Jul 2004

FALSCH! Lies mal genau. Die Patente sind alle im vergangenen Jahr erteilt worden. Man...

walde 21. Jul 2004

Software-Patente sind eine Geldbeschaffungsmethode der amerikanischen Justizindustrie!

THE MAN 21. Jul 2004

Jawohl, MS die Deppen. Geschieht ihnen recht! Und wenn MS es dann an anderer Stelle...

JTR 21. Jul 2004

Nur dass nach prior-art das ganze nicht rechtskräftig ist, da MS schon vor 2000 eine...


Folgen Sie uns
       


Dirt Rally 2.0 - Fazit

Brettern auf der Gerade, Zittern in der Kurve - wir haben Dirt Rally 2.0 getestet.

Dirt Rally 2.0 - Fazit Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  3. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)

Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Operation 13: Anonymous wird wieder aktiv
Operation 13
Anonymous wird wieder aktiv

Mehrere Jahre wirkte es, als sei das dezentrale Kollektiv Anonymous in Deutschland eingeschlafen. Doch es bewegt sich etwas, die Aktivisten machen gegen Artikel 13 mobil - auf der Straße wie im Internet.
Von Anna Biselli


      •  /