Shuttle: Anhaltender XPC-Verkaufserfolg
Im ersten Halbjahr 2003 waren es weltweit noch 219.000 XPCs. Shuttle erwartet, bis zum Jahresende 2004 insgesamt 700.000 XPC-Barebones abzusetzen. Eine deutliche Steigerung der Verkaufszahlen erhofft sich der Mainboard- und Mini-PC-Hersteller nicht nur durch neue Modellserien – etwa mit Intels neuen Grantsdale- und Alderwood-Chipsätzen – sondern durch seine geplanten XPC-Komplettsysteme. Bisher lieferte Shuttle die XPCs nur als Barebones, also nur das Gehäuse mit Mainboard, Kühlsystem und Netzteil. Mit den Komplettsystemen kann Shuttle entsprechende Büro-, Wohnzimmer- und Spielerechner leichter in Elektronikmärkten und nicht nur im PC-Fachhandel etablieren.
Eingeführt hatte Shuttle seine kompakten Barebones im Jahr 2001 und gilt damit als einer der Mini-PC-Vorreiter. Konkurrenten wie AOpen, Elitegroup, Iwill, Jetway und MSI versuchen derweil zu Shuttle aufzuschließen und mit eigenen Ideen auf sich aufmerksam zu machen.