Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Neue Einsteigerkamera Canon PowerShot A85

Canon stellt Nachfolger der PowerShot A70 vor. Mit der Digitalkamera PowerShot A85 präsentiert Canon einen Nachfolger für die PowerShot A70. Die PowerShot A85 bietet mit einem 1/2,7-Zoll-Sensor eine Auflösung von 4 Megapixel und richtet sich vor allem an Einsteiger.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Ausgestattet ist die PowerShot A85 mit einem optischen 3-fach-Zoom mit einer maximalen Blendenöffnung von F2,8 – 4,8. Der Brennweitenbereich von 5,4 bis 16,2 mm entspricht 35-105 mm beim Kleinbildformat. Makroaufnahmen sind ab 5 cm möglich. Für das Scharfstellen ist ein 9-Punkt-Artificial-intelligence-Auto- Focus (AiAF) verantwortlich. Dieser soll auch dann scharfe Bilder erlauben, wenn sich das Hauptmotiv außerhalb der Bildmitte befindet. Die Lichtempfindlichkeit kann zwischen ISO 50 und 400 eingestellt werden. Die Verschlusszeiten liegen zwischen 15 und 1/2.000 Sekunde.

Die Kamera verfügt über ein 1,8 Zoll großes Farbdisplay mit 118.000 Pixeln. Für die Bildverarbeitung ist Canons DIGIC-Prozessor verantwortlich. Gespeichert werden die Daten auf der CompactFlash-Karte (Typ I). Serienbilder sind mit 1,5 Bilder pro Sekunde bei maximal 8 Bildern in Folge möglich.

Die Kamera unterstützt insgesamt 13 Aufnahme-Modi und soll dank Automatik- Funktionen dem Einsteiger das Fotografieren erleichtern. Dennoch kann man Belichtung, Scharfstellung und andere Einstellungen auf Wunsch per Hand vornehmen. Ein eingebautes Blitzlicht erhellt im Weitwinkelmodus die Umgebung bis zu einer Entfernung von 4,2 Metern und im Telebereich bis zu 2,5 Metern.

Dabei werden 12 Aufnahme-Modi durch den Special Scene Mode erweitert. Dahinter verbergen sich sechs Motiv-Voreinstellungen, um auch in schwierigen Aufnahmesituationen gute Ergebnisse zu erzielen. Der Special Scene Mode umfasst dabei Einstellungen für Strand-, Feuerwerk-, Unterwasser-, Laub-, Schnee- und Innen-Aufnahmen. Der Weißabgleich arbeitet automatisch oder manuell.

Im Film-Modus sind bis zu dreiminütige Videoaufnahmen mit Ton möglich. Im VGA- Videomodus (640 x 480) reduziert sich die Aufnahmelänge auf maximal 30 Sekunden. Zu den Videofunktionen gehören neben der Wiedergabe am Display auch Bearbeitungswerkzeuge, um die im AVI-Format aufgezeichneten Clips schon in der Kamera "zurechtzustutzen".

Dank des Print & Share Buttons sollen Fotos ganz einfach mit nur einem Knopfdruck gedruckt oder zum Windows-PC übertragen werden können. Dafür ist die Kamera mit einem USB-1.1-Port ausgerüstet. Zudem gibt es den üblichen Video-Out- Ausgang und einen Tonausgang. Betrieben wird die Kamera mit vier Standard-Mignon-Batterien oder NiMH-Akkus.

Im Lieferumfang der PowerShot A85 ist neben USB- und AV-Kabel, Batterien und einer 32-MByte-CF-Karte ein Software-Paket enthalten. Neben dem ZoomBrowser EX (für Windows) und ImageBrowser (MacOS) liegen der Kamera die Panorama-Software PhotoStitch sowie die Bild- und Videobearbeitungssoftware ArcSoft Photolmpression und VideoImpression bei.

Auch TWAIN- (Windows 98/2000) und WIA (Windows Me)-Treiber sind enthalten. Dank der PTP-Unterstützung (Picture Transfer Protocol) ist die Installation eines Kameratreibers unter Windows XP oder MacOS X ab 10.1 nicht erforderlich.

Die PowerShot A85 misst 101 x 64,0 x 45 mm und wiegt leer rund 200 Gramm. Sie soll ab August 2004 für 299,- Euro im Handel erhältlich sein. In Japan sind schon ein Weitwinkel-Konverter (24,5 mm), ein Tele-Konverter (252 mm) und Makrolinsen für die Kamera gelistet(öffnet im neuen Fenster) .


Relevante Themen