Fiat entwickelt Autocomputer - Zusammenarbeit mit Microsoft
Der Autocomputer könnte etwa Musik vom portablen Mediaplayer laden und über die Autolautsprecher wiedergeben, gleichzeitig über die Verkehrssituation informieren und zu einer nahe gelegenen Tankstelle mit günstigstem Benzinpreis lotsen. Auch auf E-Mail und Web-Dienste muss nicht verzichtet werden. Außerdem soll der Autocomputer nicht nur Sprachkommandos verstehen, sondern auch als Freisprecheinrichtung für Mobiltelefonate dienen. An Schnittstellen zu mobilen Endgeräten soll Bluetooth unterstützt werden. Auch USB zum Anschluss von externen Datenträgern - etwa mit Musik oder Filmen gefüllte - ist geplant.
"Diese Art von Telematik-Technologie verwandelt das Auto in eine mobile Erweiterung des realen Lebens, nicht in einem Kokon, der den Fahrer von der Umgeben abschottet" , heißt es seitens Microsoft.
Durch standardisierte Telematik-Systeme für seine Autos und die Möglichkeit dank Windows Automotive auf Standard-Hardware zurückgreifen zu können, will Fiat im Vergleich mit den Systemen der Konkurrenz Kosten einsparen können. Die ersten Autos mit dem partnerschaftlich entwickelten Vorzeige-Telematik-System sollen im Jahr 2005 vorgestellt werden. Fiat hat angekündigt, Windows Automotive in allen Fiat, Lancia und Alfa Romeo Modellen einführen zu wollen.