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IBM-Forscher machen Atome sichtbar

Forscher erwarten grundlegende Fortschritte in der Nanotechnologie und Biologie. Forscher bei IBM haben nach eigenen Angaben jetzt einen Druchbruch im Bereich des "Magnetic Resonance Imaging" (MRI) erzielt. Ihnen gelang es, das schwache magnetische Signal eines eingeschlossenen Elektrons zu erkennen – ein Meilenstein auf dem Weg, ein Mikroskop zu entwickeln, das dreidimensionale Aufnahmen von Molekülen auf atomarer Ebene anfertigen kann, so die Forscher.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Forscher erhoffen sich davon einen großen Einfluss auf die Materialforschung in den unterschiedlichsten Bereichen – von der Forschung nach Proteinen und Arzneimitteln bis hin zu integrierten Schaltkreisen und industriellen Katalysatoren. Wissenschaftler könnten auf diese Weise die exakte Position einzelner Atome in Nanostrukturen erkennen.

"Durch die Geschichte hinweg hat die Möglichkeit, klarer zu sehen, immer zu neuen Entdeckungen geführt" , erklärt Daniel Rugar, Manager für Nano-Forschung an IBMs Almaden Research Center in San Jose. Er sieht die Entdeckung als Möglichkeit, zu fundamental neuen Fortschritten im Bereich der Nanotechnologie und Biologie zu gelangen.


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