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Apple: iMac G5 ab September

Lieferengpass bei IBMs G5-Prozessoren sorgen für Verspätung des iMac. Für gewöhnlich hält sich Apple mit Vorankündigungen neuer Produkte zurück, diese präsentiert in der Regel Apple-Chef Steve Jobs im Rahmen seiner Keynotes. Entsprechend verwunderte, dass Jobs anlässlich der Ende Juni 2004 veranstalteten Entwicklerkonferenz WWDC nicht wie erwartet neue iMac-Systeme vorstellte. Im Rahmen einer Telefonkonferenz kündigte jetzt Apples CFO Peter Oppenheimer die neue iMac-Generation an, die auf IBMs 64-Bit-Prozessor PowerPC G5 basieren wird.
/ Jens Ihlenfeld
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Apple hatte bereits angekündigt, dass man wegen eines geplanten Wechsels von der alten zu einer neuen iMac-Serie nur noch das bestehende Inventar abverkaufen wollte. Da sich nun aber die geplante iMac-Einführung auf September 2004 verschoben habe, würde der Lagerbestand an alten iMac-Modellen nur noch für wenige Wochen reichen und auf Grund der missglückten Planung sehe man sich nun gezwungen, keine neuen Bestellungen mehr entgegenzunehmen.

Schuld an der Misere sei IBM, die nicht ausreichend G5-Prozessoren liefern können, so Oppenheimer. IBM kämpfe, wie auch andere Chip-Hersteller, mit der Umstellung auf einen 90-Nanometer-Fertigungsprozess. Man sei aber zuversichtlich, dass IBM seine Probleme lösen werde, so dass die neue iMac-Serie auf Basis des G5-Prozessors im September erscheinen kann.


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