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AMD verkauft mehr Prozessoren

Massenfertigung von 90-Nanometer-Chips hat begonnen. AMD konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahr um 96 Prozent auf 1,262 Milliarden US-Dollar steigern. Dabei erzielte AMD einen Nettogewinn von 32 Millionen US-Dollar. Im zweiten Quartal 2003 hatte AMD noch einen Verlust von 140 Millionen US-Dollar ausgewiesen.
/ Jens Ihlenfeld
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Gegenüber dem ersten Quartal 2004 kletterten die Umsätze um zwei Prozent, im Vorjahresvergleich schlägt sich vor allem die Konsolidierung des Joint-Venture Spansion nieder.

Vor allem das Geschäft mit Flash-Speicher sei gut gelaufen, so AMDs Chief Financial Officer Robert J. Rivet. Dieser Bereich steuerte einen Umsatz von 673 Millionen US-Dollar bei.

Die "Computation Products Group" (CPG), zu der das Geschäft mit Prozessoren zählt, erzielte einen Umsatz von 554 Millionen US-Dollar, eine Steigerung von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hierfür sei vor allem die hohe Nachfrage nach AMD64-Prozessoren verantwortlich.

Die Umstellung der Prozessor-Fertigung auf einen 90-Nanometer-Prozess befindet sich laut AMD im Zeitplan. Im Mai habe man mit der Massenproduktion von 90-Nanometer-Prozessoren begonnen, die erste Auslieferung ist für das dritte Quartal geplant. Die neue Fab 36 in Dresden soll ebenfalls planmäßig in der ersten Hälfte des Jahres 2006 fertig werden.


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