Progeny Debian: Totgesagte leben länger
Progeny will dabei einen "Componentized Linux Core" anbieten, eine schlanke Linux-Distribution, die sich nach den eigenen Anforderungen zusammenstellen und um weitere Module erweitern lässt. Der CL-Core in der aktuellen Version 2.0 ist konform zur Linux Standard Base 1.3, eine Prüfung nach LSB-2.0 steht noch aus.
Componentized Linux soll so die Möglichkeit bieten, die Distribution sehr fein anzupassen, angefangen bei den notwendigen Software-Komponenten bis hin zu einem modularen Kernel, der sich nur mit den benötigten Modulen installieren lässt, ohne dass ein Neukompilieren notwendig ist.
Zur Installation nutzt Progeny Red Hats Anaconda sowie die selbst entwickelte Hardware-Erkennung Discover 2.0. Zur Verwaltung der installierten Software setzt man auf Debian APT und greift auf die Pakete aus Debian-Sarge zurück. Allerdings ist auch geplant, Komponenten auf Basis von Fedora anzubieten. Dank der Architektur von APT soll es zudem möglich sein, das Componentized Linux auf einfache Art und Weise um weitere Komponenten von Drittanbietern zu erweitern.
Über den CL-Core hinaus bietet Progeny derzeit Module für GNOME 2.4, Linux 2.4 und 2.6 sowie XFree86 4.2 an.
Die jetzt erschienene Beta-Version von Progeny Debian 2.0 stellt den Nachfolger der kommerziellen Linux-Distribution Progeny Debian dar, die im Oktober 2001 eingestellt wurde. Sie basiert auf "Componentized Linux" und umfasst die Komponenten LSB-2.0, GNOME 2.6 sowie Linux 2.4 (2.4.26) und Linux 2.6 (2.6.6).
Die Progeny Debian 2.0, Developer Edition Beta 1(öffnet im neuen Fenster) steht in Form eines ISO-Image zum Download bereit.
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



