DragonFly: BSD-Derivat erscheint in Version 1.0

FreeBSD-Fork will System von Grund auf modernisieren

Das auf FreeBSD.x basierende Betriebssystem DragonFly ist jetzt in der Version 1.0 erschienen. DragonFly soll eine Alternative zur FreeBSD-5-Serie darstellen und verspricht langfristig höhere Stabilität, mehr Robustheit und einfachere Fehlersuche. Die Entwickler wollen das auf FreeBSD 4.x basierende System in den kommenden Jahren von Grund auf modernisieren, um ihre hoch gesteckten Ziele zu erreichen.

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In kleinen Schritten wollen die DragonFly-Entwickler um Matt Dillon Teile des Systems erneuern, ohne dabei die Stabilität des Systems als Ganzes zu beeinträchtigen, sofern dies möglich ist. Kern der Bemühungen ist ein einfaches und leichtes Messaging API, das in der Version 1.0 enthalten ist und die Basis für zahlreiche neue Funktionen darstellen soll. Die Version 1.0 bietet zudem ein so genanntes "Light Weight Kernel Threading Model" (LWKT) und einige andere Änderungen in den Tiefen des Systems.

Noch nicht in die Version 1.0 geschafft haben es unter anderem die neue Paketverwaltung und das Threading-Modell. Hier kommt noch das Pthreads-Modell aus FreeBSD 4.x zum Einsatz. Neben diesen beiden "Baustellen" will man sich im nächsten Jahr vor allen aber auf BGL (Big Giant Lock, alias MP-Lock) und das Virtual File System (VFS) konzentrieren. DragonFly 1.0 steht jetzt in Form einer Live-CD zum Download zur Verfügung.

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