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Online-Werbung kommt nicht in Fahrt

Bruttowerbeaufwendungen klettern auf 8,8 Milliarden Euro

Die Bruttowerbeinvestitionen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2004 sind im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 530 Millionen Euro und damit um 6,5 Prozent gestiegen, das geht aus der aktuellen Statistik von Nielsen Media Research hervor. Nur im Bereich Online-Werbung gingen die Ausgaben zurück.

Artikel veröffentlicht am ,

"In den letzten zwölf Monaten ist der Bruttomarkt durchgängig und damit stabil gewachsen. Getragen wird das Wachstum durch wenige Wirtschaftsbereiche bzw. Großunternehmen: Telekommunikation, Finanzen und vor allem preisaggressive Handelsorganisationen bauen ihre Werbeinvestitionen weiter aus. Viele klassische Markenartikler hingegen halten sich nach wie vor zurück", interpretiert Ludger Vornhusen, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH, die Ergebnisse.

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Der größte Bereich ist trotz leicht rückläufiger Werbeinvestitionen von minus 0,9 Prozent auf 849 Millionen Euro die Automobil-Branche. Auf Platz zwei folgen Handels-Organisationen mit einem Plus von 14,2 Prozent auf 829 Millionen Euro. Besonders deutlich steigerten hier erneut die Discounter und technischen Kaufhäuser ihre Werbeausgaben. Unter den Top 10 der in Deutschland am stärksten beworbenen Produkte stammen vier aus Discounterunternehmen (Lidl, Aldi, Plus und Penny) und zwei aus technischen Kaufhäusern (Media Markt und Saturn).

Steigende Werbeaufwendungen konnten ebenfalls für Unternehmen der Telekommunikationsbranche mit einem Plus von 73 Millionen Euro verzeichnet werden sowie für die Branche Finanzdienstleistungen, die ihre Werbeinvestitionen um 33,2 Prozent auf 285 Millionen Euro erhöhten. Weiteres Wachstum in Höhe von knapp 39 Millionen Euro konnte für die Werbeausgaben von Bier festgestellt werden, was einem Plus von 25,4 Prozent entspricht.

Mit 3,7 Milliarden Euro verbuchte dabei das Fernsehen erneut die höchsten Werbeumsätze in den klassischen Medien. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme von 4,4 Prozent. Die Zeitungen sind mit 2,2 Milliarden Euro das zweitgrößte Medium. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt hier das Plus sogar 12,4 Prozent, wobei die Entwicklung von Rubrikenanzeigen in der Nielsen Media Research Statistik nicht berücksichtigt wird. Publikumszeitschriften verzeichnen einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro und erwirtschaften damit eine Zunahme von 5,1 Prozent. Fachzeitschriften belaufen sich im ersten Halbjahr 2004 auf 213 Millionen Euro und verzeichnen als einzige Mediengattung der klassischen Werbestatistik einen Rückgang von 0,7 Prozent.

Die von den Radiosendern erzielten Werbeeinnahmen von 473 Millionen Euro steigern sich gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent. Im Bereich Plakat registriert Nielsen Media Research Werbeumsätze von 285 Millionen Euro, was einem Plus von 5,4 Prozent entspricht.

Ein Minus von 2,6 Prozent hingegen verzeichnet in der Statistik der Bereich Online-Werbung. Obwohl im Juni 2,2 Prozent mehr in Werbung als im Vorjahresmonat investiert wurde, schließt das erste Halbjahr mit einem Minus von 2,6 Prozent auf 138 Millionen Euro zum Vergleichszeitraum des letzten Jahres ab. Die steigenden Aufwendungen für "Keyword-Advertising" sind in diesen Zahlen allerdings nicht berücksichtigt.

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fastix® 22. Jul 2004

Na toll. Wenn die Eigenwerbung nicht funktioniert: warum soll sie es dann für dritte...

fastix® 22. Jul 2004

Die Sites gehen nicht pleite, weil sie nicht genug werben können, sondern weil es...

BlaM... 14. Jul 2004

Traffickosten sind unterschiedlich, je nachdem, wo man sitzt. Und gerade die Leute, die...

Sicaine 14. Jul 2004

Moin, mitlerweile hat ja wirklich ejder Idiot Werbung auf seiner page! Sogar schon...

Jan Peters 14. Jul 2004

Werbung in Zeitungen, Zeitschriften ist also unverschämt. Hast du schon mal daran...


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