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Automatisches Raumschiff aus Deutschland wird ISS versorgen

Phoenix (Bild: EADS)
Phoenix (Bild: EADS)
Zur EADS gehören der Flugzeugbauer Airbus, der Hubschrauber-Hersteller Eurocopter und das Waffenproduktions-Joint-Venture MBDA (zweitgrößtes Lenkflugkörperunternehmen). Die EADS ist der größte Partner im Eurofighter-Konsortium, agiert als Hauptauftragnehmer für das Trägersystem Ariane, entwickelt das militärische Transportflugzeug A400M und bezeichnet sich als den wichtigsten industriellen Teilnehmer am Programm für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo.

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Die Bremer EADS SPACE Transportation ist als Projektleiter auch an der Entwicklung des unbemannten deutschen Spaceshuttle-Konkurrenten "Phoenix" beteiligt. Dabei handelt es sich um eine 1:7-Miniaturausgabe des Hopper-Konzepts, eines automatisierten, von einem 4 km langen Schlitten in den Weltraum katapultierten wiederverwendbaren Raumtransporters (50 Meter Länge, 27 Meter Spannweite) für 7,5 Tonnen Nutzlast. EADS SPACE Transportation kümmert sich dabei um die komplette Software-Entwicklung, insbesondere für die KI-gesteuerte automatische Landung. Beteiligt an Phoenix sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig sowie weitere Partner, die sich um den Bau des wiederverwendbaren deutschen Raumtransporters kümmern.

Phoenix nach Abwurf vom Schwerlasthubschrauber und geglücktem automatischen Landeanflug im Mai 2004 in Schweden (Bild: EADS)
Phoenix nach Abwurf vom Schwerlasthubschrauber und geglücktem automatischen Landeanflug im Mai 2004 in Schweden (Bild: EADS)
Beim Bremer Phoenix-Flugmodell, einer rund 1.200 Kilogramm schweren Aluminiumkonstruktion, sind die Trag- und Steuerungsflächen mit einer Spannweite von 3,9 Metern so klein wie möglich gehalten. Phoenix ist - im Gegensatz zum nun in Auftrag gegebenen ATV - ein rein deutsches Projekt, mit dem die Position Deutschlands in der europäischen Raumfahrt gestärkt werden soll.

Ziel der bereits laufenden Phoenix-Flugerprobung sind Erkenntnisse über das Verhalten des Fluggeräts während eines steilen Landeanflugs und dem automatischen Aufsetzen auf der Erde. Sollte sich die ESA auf Basis der Phoenix-Ergebnisse für das Konzept Hopper entscheiden, könnte das Fluggerät ab dem Jahr 2020 einsatzbereit sein.

Noch ist es allerdings laut EADS etwas früh, zu sagen, welche Raumtransportsysteme ab 2020 Nutzlasten ins All befördern werden - EADS SPACE Transportation prüft neben Phoenix noch die Projekte Pre-X, Ares und Themis.

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HolyMoly 19. Jul 2004

dein rechenexempel find ich gar nicht mal so schlecht. habe es so noch gar nicht...

HolyMoly 19. Jul 2004

ach stefan, wenn jeder so engstirnig waere wie DU, dann gaebe es heute nicht einmal das...

me, myself and I 15. Jul 2004

ja ja kleinkarierte kleingeister! mein gott da versucht doch tatsächlich jemand mit...

astro 14. Jul 2004

jaja, viele Worte um nichts und nun solltest du nur noch ein bisschen Deutsch lernen, um...

Frank2 14. Jul 2004

... langfristig Arbeitsplätze ... Mit 850.000.000 Euro gerechnet - bei einem...


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