• IT-Karriere:
  • Services:

Neuartiger PDA mit Fingersteuerung per Touchscreen (Update)

Jackito-PDA verzichtet auf Handschriftenerkennung und Stiftsteuerung

Das französische Unternehmen Novinit stellt mit dem Jackito-PDA eine neuartige Form mobiler Organizer vor, die sich mit dem Finger per Touchscreen bedienen lassen und vollständig auf den Einsatz der sonst üblichen Stifte verzichten. Das im Jackito-PDA eingesetzte Touchscreen verarbeitet - im Unterschied zu üblichen PDAs - zeitgleich zwei Eingaben, so dass sich das Gerät parallel mit zwei Daumen bedienen lässt.

Artikel veröffentlicht am ,

Jackito-PDA
Jackito-PDA
Der Hersteller Novinit selbst bezeichnet den Jackito-PDA als TDA, was für Tactile Digital Assistant steht und das Bedienkonzept des Gerätes umschreibt. Das mit einem Touchscreen im Querformat ausgerüstete Gerät wird darüber mit beiden Daumen gesteuert, wobei Texte über eine auf dem Display eingeblendete Softtastatur eingegeben werden; die Auflösung des Displays beträgt 240 x 320 Pixel. Auf eine sonst bei PDAs übliche Handschriftenerkennung wurde ebenso wie auf einen Stift verzichtet. Der Hersteller verspricht, dass das Touchscreen im Gerät zwei Kommandos gleichzeitig verarbeiten kann, so dass Eingaben oder Befehle mit beiden Daumen simultan vorgenommen werden können, was die Effizienz beim Umgang mit dem Gerät erhöhen soll.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. LeasePlan Deutschland GmbH, Düsseldorf, Neuss

Der 150 Gramm wiegende Jackito-PDA wird von Novinit in einer Grundausbaustufe angeboten und kann vor der Bestellung umkonfiguriert werden, was dann aber den Preis in die Höhe treibt. So besteht die Grundkonfiguration aus einem schwarz-weißen Touchscreen, 16 MByte RAM-Speicher sowie 2,5 MByte Flash-ROM und zwei getrennt arbeitenden Prozessoren, die für einen möglichst niedrigen Stromverbrauch sorgen sollen. So steckt im 138 x 78 x 16 mm messenden Jackito-PDA auch kein Akku, sondern der Strom kommt aus einer gewöhnlichen AA-Batterie, die das Schwarz-Weiß-Modell mehrere Wochen lang mit Strom versorgen können soll.

Jackito-PDA
Jackito-PDA
Der RAM-Speicher kann bei der Bestellung um weitere 64 MByte aufgestockt werden oder später über gleich zwei SD-Card-Steckplätze mit passenden Speicherkarten erweitert werden. Der Jackito-PDA lässt sich gegen Aufpreis um eine MP3-Wiedergabemöglichkeit, ein UKW-Radio oder eine Bluetooth-Funktion erweitern. Als Betriebssystem kommt 3ActilOS zum Einsatz, das Multitasking-Funktionen in Echtzeit bietet. Zum Software-Lieferumfang gehören eine Reihe von Applikationen, um die üblichen PDA-Funktionen wie Adress-, Termin-, Aufgaben- und Notizverwaltung abwickeln zu können. Das nicht zu anderen Systemen kompatible Betriebssystem könnte dafür sorgen, dass das Gerät noch längere Zeit ein Nischendasein fristen wird.

Auch der recht hohe Preis von 600,- US-Dollar für das Grundmodell wird kaum für eine zügige Verbreitung sorgen. Will man statt des Schwarz-Weiß-Displays lieber ein Farbmodell haben, erhöht sich der Preis auf 738,- US-Dollar. Alternativ wird der Jackito-PDA per Internet-Shop mit einem anderen Schwarz-Weiß-Display angeboten, das weniger Strom verbraucht, aber das Gerät ebenfalls verteuert, so dass der Preis dann bei 723,- US-Dollar liegt.

Nachtrag vom 13. Juli 2004 um 14:20 Uhr:
In verschiedenen Internetforen hat die Art der Bestellabwicklung von Novinit für Verunsicherung gesorgt. Forenteilnehmer vermuten, dass es sich gar nicht um ein reales Produkt handelt und man mit einer raffinierten Masche Geld scheffeln will. Denn auf der Novinit-Webseite werden Bestellungen nur per PayPal abgewickelt und die Firma erwartet für eine Bestellung eine Vorauszahlung von 100,- US-Dollar. Die Lieferzeit wird mit 90 Tagen angegeben. Derzeit lässt sich allerdings nicht abschätzen, ob dies Grund für eine Verunsicherung ist, da es sich bei Novinit um ein kleineres Unternehmen handelt, das mit dem Jackito-PDA ein erstes Produkt auf den Markt bringt. Eine Anfrage wegen der Vorwürfe läuft bereits, bislang gab es aber keine Antwort.

Nachtrag vom 14. Juli 2004 um 9:00 Uhr:
Auf eine Rückfrage beim Hersteller Novinit versicherte dieser, dass es sich beim Jackito-PDA um ein reales Produkt handelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€ (Vergleichspreis 334,99€ inkl. Versand)
  2. (u. a. Logitech G703 Hero Lightspeed für 59€ und Logitech G512 Lightsync + G502 Hero SE + G332...
  3. 169€ (Bestpreis mit Amazon. Vergleichspreis 194,99€)
  4. 169€ (Bestpreis mit Media Markt. Vergleichspreis 194,99€)

Me. 14. Jul 2004

...was sollten Sie auch sonst antworten? Etwa: "Hahaha, nein wir wollten nur mal testen...

ip (Golem.de) 14. Jul 2004

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser, der Hersteller des Jackito-PDA hat auf eine...

Andreas 14. Jul 2004

Aber wenn ich schon die elektronischen Heinzelmänchen mitschleppe, dann möglichst wenig...

Konbert 13. Jul 2004

Du meinst Praktikantinnen ;-)

schubidu 13. Jul 2004

Toller Vergleich. So manche Assistentin soll mehr können, als im Bewerbungsbogen steht. :-)


Folgen Sie uns
       


Asus Expertbook B9 - Hands on (CES 2020)

Das Expertbook B9 von Asus ist ein sehr leichtes, leistungsfähiges Business-Notebook. Im ersten Kurztest macht das Gerät einen guten Eindruck.

Asus Expertbook B9 - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer
  2. Männer und Frauen in der IT Gibt es wirklich Chancengleichheit in Deutschland?
  3. HR-Analytics Weshalb Mitarbeiter kündigen

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


      •  /