Entwicklung von Brennstoffzellen-Handys angestoßen
Durch die Integration von immer mehr telefonfremden Anwendungen wie Organizer, Digitalkameras, GPS-Empfänger und TV-Receiver steigt der Strombedarf der kleinen Alleskönner immer mehr an. Herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus würden jedoch gerade beim TV-Empfang nach Angaben der Unternehmen nur gerade einmal zwei Stunden durchhalten.
Deshalb versucht man, mit einem Brennstoffzellenansatz Handys eine veritable Stromquelle einzubauen, die mindestens die doppelte Laufzeit erreichen soll wie herkömmliche Akkus.
Die geplante Zelle wird mit Methanol als Wasserstofflieferant arbeiten und müsste auch entsprechend damit wiederbefüllt werden. Die Brennstoffzellen-Technologie wird zumindest prototypisch auch schon zur Versorgung von Laptops eingesetzt – doch so kleine wie sie für ein Mobiltelefon nötig sind, stehen noch am Anfang ihrer Entwicklung.
Auch NTT DoCoMo hat bereits Forschungen zu dieser Energieversorgung für Handys angestrengt, doch ist KDDI das erste Unternehmen, das ein Entwicklungsprogramm mit dem Endziel Kommerzialisierung gestartet hat.



