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IBM bringt Mainframe-artige eServer-Systeme mit Power5-CPU

Neue Version von AIX ermöglicht Partitionierung bis zu einem Zehntel Prozessor

IBM hat neue UNIX-Systeme vorgestellt, die erstmals mit Power5-Prozessoren ausgestattet sind und mit IBMs "Virtualization-Engine" auch Mikro-Partitionierung bis auf Zehntelbruchteile eines Prozessors hinunter ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neuen eServer-p5-Systeme sind das Ergebnis eines mehrjährigen Projektes mit einem Entwicklungsaufwand von 500 Millionen Dollar, in dem die bisherigen UNIX- Server mit Technologien aus dem Mainframe-Bereich ausgestattet wurden.

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eServer p5
eServer p5
Gegenüber bestehenden Systemen bringt der eServer p5 nach Herstellerangaben ein um durchschnittlich 40 Prozent verbessertes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Preise für Speicher, Festplatten und Server-Komponenten sollen vergleichbar mit denen entsprechender UNIX-Systeme sein.

Die neuen IBM-eServer-p5-Modelle sind mit zwei bis 16 Power5-Prozessoren ausgestattet, demnächst sollen auch noch wesentlich größere Systeme zur Verfügung stehen.

Als erste Unix-Server bieten die neuen eServer-p5-Systeme die Möglichkeit, durch dynamische logische Partitionen auf jedem Prozessor bis zu zehn virtuelle Server zu betreiben. Partitionen sollen bei Bedarf innerhalb weniger als einer Sekunde automatisch rekonfiguriert werden.

Der Power5-Mikroprozessor verfügt über 276 Millionen Transistoren pro Prozessor, die aus 0,13-Mikron-Kupferleitungen bestehen und über SOI-Technologie (Silicon-On-Insulator) verfügen. Power5 beinhaltet nicht nur mehrere Prozessorkerne, sondern auch Memory- und Task-Management-Elemente, die lange Zeit nicht im Chip integriert waren.

Die neuen eServer-p5-Systeme unterstützen gleichzeitig AIX5L v5.2, AIX5L v5.3 und auch geplante Linux-Distributionen für Power-Prozessoren in separaten dynamischen Partitionen auf einem System. Bereits ein Zehntel der Kapazität eines Prozessors ist ausreichend, um eines dieser Betriebssysteme auf dem eServer zu betreiben, teilte IBM mit. Dies soll eine besonders einfache Migration von AIX5L v5.2 auf AIX5L v5.3 ermöglichen. AIX5L 5.3 bietet eine dynamische Zuweisung von Prozessoren-Ressourcen, Mikro-Partitionierung, Memory- und I/O-Ressourcen. AIX 5L ermöglicht zudem die automatische Einteilung und Umverteilung von Ressourcen über verschiedene Betriebssysteme in eine logische Partition.

Zunächst werden drei unterschiedliche eServer-p5-Systeme angeboten. Der p5-520 wird ein Einstiegs-2-Wege-System sein, ausgestattet mit 1,65-GHz-Power5-Prozessoren mit bis zu 32 GByte Speicher, betrieben mit AIX 5L oder Linux.

Der 4-Wege-Server p5-550 Server ist mit bis zu 64 GByte Speicher ausgerüstet und wird von 1,65-GHz-Mikroprozessoren gesteuert. Das System läuft entweder unter AIX 5L oder unter Linux.

Der p5-570 hingegen ist ein 16-Wege-System, hat 1,9-GHz-Power5-Mikroprozessoren und läuft unter AIX5L, Linux oder i5/OS, der neuen Generation von OS/400. Zusätzlich wird eine Express-Version des p5-570 angeboten, mit 1,5-GHz-Prozessoren und mit bis zu 256 GByte Speicher.

Preise nannte IBM nicht. Alle Systeme sollen weltweit ab 31. August 2004 über IBM Global Services und Business-Partner erhältlich sein.

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Blitter 13. Jul 2004

***Der p5-570 hingegen ist ein 16-Wege-System, hat 1,9 GHz Power5 Mikroprozessoren und...


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