Motorolas Windows-Handy MPX220 kommt im Oktober 2004

Im MPX220 steckt eine VGA-Digitalkamera samt Blitzlicht, um auch in dunkler Umgebung ansehnliche Fotos schießen zu können. Das Handy besitzt einen RAM-Speicher von 32 MByte und ein 32-MByte-Flash-ROM, worin das Betriebssystem steckt. Der Speicher lässt sich durch einen mini-SD-Card-Steckplatz erweitern.
Das 90 x 48 x 22 mm messende Mobiltelefon arbeitet in den vier GSM-Netzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt den schnellen Datenfunk GPRS der Klasse 12. Zu den weiteren Funktionen gehören Sprachsteuerung- sowie -notizen, eine Freisprechfunktion, MMS-Unterstützung und polyphone Klingeltöne.
Als Betriebssystem kommt die WindowsCE-Version PocketPC 2003 in der Smartphone Edition zum Einsatz, die PIM-Applikationen zur Verwaltung von Terminen, Adressen, Aufgaben und Notizen umfasst. Außerdem gehören die abgespeckte Pocket-Version des Internet Explorer sowie der MSN Messenger und ein E-Mail-Client zum Lieferumfang. Das 98 Gramm wiegende Handy liefert mit einer Akkuladung eine Sprechzeit von gewöhnlichen 4,5 Stunden und hält im Empfangsmodus nur lächerliche vier Tage durch, womit es einen Tag weniger leistet als der Vorgänger.
Nach den Informationen auf der Motorola-Webseite erscheint das Klapp-Handy MPX220 im Oktober 2004 und soll dann ohne Vertrag 848,- Schweizer Franken kosten, was umgerechnet rund 560,- Euro entspricht. Die Preis- und Verfügbarkeitsdaten lassen sich grob auch auf den deutschen Markt übertragen, weil ein Unternehmen wie Motorola Geräte zumeist europaweit zu gleichen Konditionen auf den Markt bringt.



