Minolta renoviert G-Digitalkamera-Serie mit DiMAGE G530
Der 5-Megapixel-CCD der DiMAGE G530 ist nun ein 1/2,5-Zoll-Typ und nicht mehr 1/1,76 Zoll groß. Das 3fach-Zoom (sieben Elemente in sechs Gruppen) deckt nun einen Brennweitenbereich von 34 bis 102 mm (entsprechend 35-mm-KB-Format, Blende 2,8 bis 4,9) ab – bei der Vorgängerin waren es 39 bis 117 mm. Makroaufnahmen sind ab 5 cm Motivabstand möglich.
Negativ fällt auf, dass das 1,5-Zoll-LCD der G530 nur noch eine Auflösung von 77.000 Pixeln bietet – und nicht mehr die 117.000 Pixel, welche das 1,5-Zoll-LCD der G500 noch hatte.
Die Verschlusszeiten liegen bei 1 bis 1/2.000 Sekunde in der Programmautomatik und der Zeitautomatik und 15 bis 1/1.000 Sekunde in der manuellen Einstellung. Der Autofokus arbeitet mit einer mittenbetonten Integralmessung oder einer Spotmessung. Neben einer Programmautomatik gibt es eine Zeitautomatik (A) und eine manuelle Einstellung (M) – eine Blendenautomatik fehlt.
Verbessert wurde die Videoaufnahme-Funktion. Zwar sind immer noch nur Filmchen in der Auflösung von 320 x 240 Pixel mit 15 Bildern in der Sekunde samt Ton machbar – jedoch dürfen sie jetzt unbegrenzt lang sein – bei der Vorgängerin gab es noch ein 30-Sekunden-Limit. Auch reine Tonaufnahmen sind nun nur noch von der Kapazität der Speicherkarte begrenzt.
Für Interessenten nicht ganz unwichtig: Mit einer Akkuladung kann man 185 Bilder mit eingeschaltetem Display und ca. 300 Stück mit abgeschaltetem Display schießen (nach CIPA-Testverfahren – Camera & Imaging Products Association).
Das Gerät wiegt ohne Lithium-Ionen-Akku 145 g und misst 93,5 x 55,5 x 26 mm. Es ist damit etwas schmaler geraten als die G500 (29,5 mm).
Die Minolta DiMAGE G530 soll ab Mitte August 2004 für 349,- in den Handel kommen.



