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Minolta renoviert G-Digitalkamera-Serie mit DiMAGE G530

DiMAGE G530 mit größerem CCD und schwächerem LCD. Mit der G530 betreibt Minolta Modellpflege in der G-Serie – die Auflösung und die meisten technischen Daten der Vorgängerin sind gleich geblieben, wesentliche Änderungen gibt es bei der Dicke der Kamera, der Größe des CCDs und der Auflösung des Displays.
/ Andreas Donath
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Der 5-Megapixel-CCD der DiMAGE G530 ist nun ein 1/2,5-Zoll-Typ und nicht mehr 1/1,76 Zoll groß. Das 3fach-Zoom (sieben Elemente in sechs Gruppen) deckt nun einen Brennweitenbereich von 34 bis 102 mm (entsprechend 35-mm-KB-Format, Blende 2,8 bis 4,9) ab – bei der Vorgängerin waren es 39 bis 117 mm. Makroaufnahmen sind ab 5 cm Motivabstand möglich.

Die G530 ist innerhalb von nur 0,8 Sekunden aufnahmebereit und besitzt eine geringe Auslöseverzögerung von nur 0,03 Sekunden. Der Autofocus soll innerhalb von nur 0,25 Sekunden scharf stellen. Das letzte aufgenommene Bild kann nach nur 0,2 Sekunden zur Betrachtung und Kontrolle angezeigt werden.

Negativ fällt auf, dass das 1,5-Zoll-LCD der G530 nur noch eine Auflösung von 77.000 Pixeln bietet – und nicht mehr die 117.000 Pixel, welche das 1,5-Zoll-LCD der G500 noch hatte.

Die Verschlusszeiten liegen bei 1 bis 1/2.000 Sekunde in der Programmautomatik und der Zeitautomatik und 15 bis 1/1.000 Sekunde in der manuellen Einstellung. Der Autofokus arbeitet mit einer mittenbetonten Integralmessung oder einer Spotmessung. Neben einer Programmautomatik gibt es eine Zeitautomatik (A) und eine manuelle Einstellung (M) – eine Blendenautomatik fehlt.

Die einstellbare ISO-Empfindlichkeit rangiert zwischen 50, 100, 200 und 400. Der Weißabgleich erfolgt wahlweise automatisch und voreingestellt (Tageslicht, Kunstlicht, Leuchtstofflampen und Wolken). Die Farbbalance-Funktion erlaubt die Justierung der Rot-, Grün- und Blau-Farbdarstellung über das gesamte Bild.

Verbessert wurde die Videoaufnahme-Funktion. Zwar sind immer noch nur Filmchen in der Auflösung von 320 x 240 Pixel mit 15 Bildern in der Sekunde samt Ton machbar – jedoch dürfen sie jetzt unbegrenzt lang sein – bei der Vorgängerin gab es noch ein 30-Sekunden-Limit. Auch reine Tonaufnahmen sind nun nur noch von der Kapazität der Speicherkarte begrenzt.

Ein kleiner Blitz erhellt die Umgebung bis zu 3 (Weitwinkel) bzw. 1,7 Metern (Telebereich). Der USB-Ausgang erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 12 Mbps – und damit nicht die volle USB-2.0-Geschwindigkeit. Der Kartenschacht nimmt SD-/MMC-Speicherkarten und Memory Sticks (nun auch Memory Stick Pro) auf. Die Kompatibilität zu PictBridge sorgt für den direkten Ausdruck der Bilder mit einem PictBridge-kompatiblen Drucker auch ohne Computer.

Für Interessenten nicht ganz unwichtig: Mit einer Akkuladung kann man 185 Bilder mit eingeschaltetem Display und ca. 300 Stück mit abgeschaltetem Display schießen (nach CIPA-Testverfahren – Camera & Imaging Products Association).

Das Gerät wiegt ohne Lithium-Ionen-Akku 145 g und misst 93,5 x 55,5 x 26 mm. Es ist damit etwas schmaler geraten als die G500 (29,5 mm).

Die Minolta DiMAGE G530 soll ab Mitte August 2004 für 349,- in den Handel kommen.


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