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Spieletest: Sonic Advance 3 - Rasanter Plattform-Hit für GBA

Neuerlicher Auftritt des blauen Igels auf dem Nintendo-Handheld

Die Veröffentlichung von Sonic Advance 2 liegt zwar noch gar nicht so lange zurück, trotzdem hat Sega mittlerweile schon den dritten Teil fertig gestellt. Erfreulich für Fans des blauen Igels: Die Umsetzungen für Nintendos Handheld-Konsole werden offensichtlich mit der Zeit immer ausgefeilter - Sonic Advance 3 ist ganz klar das Beste, was Sega bisher für den GBA entwickelt hat.

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Größter Unterschied zu den Vorgängern ist das neue Team-Feature: Raste man früher noch alleine mit Sonic durch die kunterbunten Level, hat man diesmal immer einen Partner an der Seite. Und dabei darf fröhlich kombiniert werden: Zu Beginn stehen zwar nur Sonic und Knuckels zur Auswahl, später kommen aber noch Tails, Cream und Amy hinzu, so dass man aus insgesamt fünf Charakteren wählen kann. Die Kombinationen wirken sich durchaus auf das Spiel aus - da jeder eine andere Taktik zum Besiegen der Gegner hat, ergibt jede Kombination auch ein leicht verändertes Gameplay.

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Screenshot #1
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Besonders witzig an der Team-Funktion ist die Möglichkeit, die Begleitung auch von einem menschlichen Mitspieler übernehmen zu lassen: Verfügt ein Freund ebenfalls über einen GBA samt Linkkabel und Spielmodul, kann man den Abenteuer-Modus auch zu zweit antreten. Zudem gibt es aber auch ein paar Mini-Spiele für bis zu vier Personen, für die es dann auch ausreicht, wenn nur einer der Spieler Sonic Advance 3 besitzt.

Screenshot #2
Screenshot #2
Inhaltlich wird prinzipiell typische Sonic-Kost geboten: In irrem Tempo flitzt man durch verspielte Level, sammelt Ringe ein, überspringt Fallen und Abgründe und schaltet zahlreiche Kontrahenten aus. Das einfallsreiche Level-Design gibt dabei glücklicherweise nicht nur viel Raum zum Verschnaufen, sondern offenbart auch unzählige Abkürzungen und Alternativ-Wege - Röhren, Tunnel, Katapulte, Kanonen und Geheimgänge sind in rauer Menge vorhanden und machen das Erkunden der Welten zu einer sehr spannenden und abwechslungsreichen Angelegenheit. Ein paar Frustmomente gibt es allerdings auch - nicht immer ist der GBA-Screen groß genug, um alle Fallen rechtzeitig zu entdecken.

Screenshot #3
Screenshot #3
Rein technisch ist Sonic Advance 3 eine Klasse für sich: Hintergründe und Charaktere strotzen nur so vor farbenfrohen Details, die Animationen sind trotz der hohen Geschwindigkeiten flüssig und sehr ansehnlich. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad ein wenig moderater als bei früheren Sonic-Titeln - wer sich an den Temporausch bisher nicht herangewagt hat, findet mit diesem Spiel einen recht guten Einstieg.

Sonic Advance 3 ist für Game Boy Advance bereits im Handel erhältlich und kostet knapp 40 Euro.

Fazit:
Mit Sonic Advance 3 ist es Sega endlich gelungen, zur Spitze der Plattformspiele auf dem GBA aufzuschließen - der blaue Igel braucht sich mit diesem Auftritt auch hinter Mario und Metroid nicht mehr zu verstecken, sowohl spielerisch als auch technisch gehört dieses Modul zu den uneingeschränkt empfehlenswerten Spielen für die Nintendo-Konsole.



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