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Private Websites - nur schüchterne Offenbarungen? (Update)

Prof. Dr. Astrid Schütz zufolge wolle sich die Mehrheit der Homepage-Besitzer zwar authentisch darstellen, "aber natürlich nicht von der schlechtesten Seite." Also würden sie häufig auf Fotos zurückgreifen, die sie als besonders gelungen empfinden. Inhalte würden stark selektiv und kontrolliert ausgewählt und publiziert, was allerdings für den Internet-Nutzer auch keine echte Überraschung darstellen dürfte.

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Die Studie wurde im Rahmen der Chemnitzer Forschergruppe "Neue Medien im Alltag" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) durchgeführt. Die ausführlichen Ergebnisse der Untersuchung werden in der im Hogrefe-Verlag erscheinenden "Zeitschrift für Medienpsychologie" (Heft 3/2004) veröffentlicht.

Kommentar:
Ob jeweils nur persönliche Websites oder auch die immer mehr Zulauf findenden Web-Tagebücher - die Weblogs oder kurz Blogs - untersucht wurden, gaben die Forscher nicht an. Hier ist eine tägliche Aktualisierung für den Nutzer meist einfacher, lädt dadurch zu mehr privaten Veröffentlichungen ein und lockt entsprechend auch mehr Fremde an. Im Vergleich dazu sind herkömmliche Privat-Homepages - sofern nicht ein Content-Management-System zum Einsatz kommt - weniger lebendig und erfordern meist mehr technisches Wissen.

Nachtrag vom 7. Juli 2004, 12:22 Uhr:
Auf Nachfrage von Golem.de erklärte Franz Machilek, einer der Verantwortlichen der Studie, dass man überprüft habe, wann die Sites das letzte Mal aktualisiert wurden - in der Regel sei dies das letzte Mal vor einem Jahr geschehen. In der Stichprobe seien zwar auch Sites vertreten gewesen, die ein Tagebuch/Weblog eingebunden haben, es seien aber mit einem Anteil von ca. 5 Prozent nicht besonders viele gewesen. Allerdings würden gerade noch rund 40 Homepages untersucht, die für eine augenscheinlich sehr extensive Persönlichkeitsdarstellung genutzt werden und/oder die technischen Möglichkeiten in besonderer Weise ausnutzen, etwa in Form virtueller Rundgänge durch die Wohnung. Die Autoren/-innen dieser Stichprobe hätten relativ oft Tagebücher bzw. Logs und würden sich hinsichtlich verschiedener Persönlichkeitsmerkmale teilweise deutlich von der Zufallsstichprobe unterscheiden und ihr Angebot häufiger aktualisieren. Die Ergebnisse dieser Stichprobe seien aber noch nicht endgülitg ausgewertet, so Machilek.

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He-Man 18. Jul 2004

Ersten 300 im Alphabet bei Beepworld LOL

Franz Machilek 14. Jul 2004

Hallo. Als Erstautor der Studie "Selbstdarsteller oder Menschen wie du und ich...

Karl Stuelpner 08. Jul 2004

Hi, das "Update" habe ich nicht übersehen. Dennoch bleibt es alter Wein in neuen...

zzz 07. Jul 2004

Unwichtigste und unsinnigste Meldung des Monats - Herzlichen Glückwunsch, der Preis geht...


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