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Pilotprojekt testet mobiles Stadtplan-Blogging

Nutzer können standortbezogene Dienste mit eigenen Informationen füttern. Noch stecken standortbezogene Dienste für Handys oder PDAs in den Kinderschuhen, zumal nur wenige Einsatzmöglichkeiten in der Praxis verfügbar sind. Ein Londoner Pilotprojekt will neue Möglichkeiten erkunden und dabei herausfinden, wie Nutzer solche Dienste einsetzen. Darüber können eigene Anmerkungen zu Läden, Restaurants oder etwaigen Gebäuden gemacht und anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden.
/ Ingo Pakalski
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Das Londoner Projekt Urban Tapestries führt derzeit einen Pilotversuch durch, bei dem Nutzer mit einem Symbian-Smartphone standortbezogene Dienste in einem 3 km großen Bereich in der Londoner Innenstadt ausprobieren können. Sie können eigene Erfahrungen, Geschichten oder Anmerkungen zu Gebäuden, Geschäften oder kulturellen Einrichtungen schreiben und veröffentlichen, die anderen Testteilnehmern zur Verfügung gestellt werden. Der Datenaustausch zwischen dem Server und dem mobilen Endgerät geschieht per GPRS-Verbindung.

In dem Projektareal können Nutzer so etwa Informationen zu gut sortierten Buchläden, preiswerten Restaurants, kostenlosen Aufführungen, speziellen Geschäften oder andere spannende Informationen austauschen. Wenn jemand etwa einen bestimmten Laden oder ein Restaurant empfiehlt, erhalten die anderen Teilnehmer diese Informationen, sobald sie sich in der Nähe dieser Orte befinden oder entsprechende Daten abfragen.

Nach den Vorstellungen des Projekts Urban Tapestries will man so die Informationssammlung vereinfachen, wenn man sich an einem fremden Ort aufhält. Befindet man sich etwa in einer fremden Stadt und sucht ein preiswertes Restaurant in der Nähe, muss man sich bislang recht mühsam durch Herumfragen danach erkundigen. Zukünftig könnte das Zücken eines PDAs oder Mobiltelefons genügen, um schnell die gewünschten Informationen zu erfahren, sofern vorher andere Nutzer entsprechende Informationen bereitgestellt haben. Ein ähnliches Projekt(öffnet im neuen Fenster) lief bereits vor einigen Jahren am Swedish Institute of Computer Science(öffnet im neuen Fenster).

Die Ergebnisse und Erkenntnisse des Feldversuchs will das Projekt Urban Tapestries im September 2004 veröffentlichen.


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