Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Online-Spiel Final Fantasy XI - in Europa bald für PC

PC-Version inkl. Erweiterungen ab September 2004 auch in Deutschland erhältlich. Bisher mussten europäische Final-Fantasy-Fans auf den ersten Online-Titel der erfolgreichen Spieleserie verzichten, der erneut Science-Fiction- und Fantasy-Elemente verbindet. Nachdem Final Fantasy XI seit Mai 2002 in Japan und seit Oktober 2003 in Nordamerika angeboten wird, soll die Windows-Version des Online-Rollenspiels nun im September 2004 endlich auch nach Europa kommen.
/ Christian Klaß
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der Spieleentwickler Square Enix hat angekündigt, dass die europäische Windows-Version von Final Fantasy XI (FF XI) gleich mit den Erweiterungen "Rise of Zilart" und "Chains of Promathia" sowie dem aus Final Fantasy IX bekannten Minispiel Tetra Master ausgeliefert wird. Die lange Wartezeit auf FF XI für Europa beschert also den Spielern gleich etwas Neues, denn die zweite Erweiterung, "Chains of Promathia", ist auch in Japan und den USA noch nicht erschienen und soll dort ebenfalls erst im September 2004 erhältlich sein. Wie die erste, bringt auch die zweite Erweiterung u.a. neue Gebiete, Berufe, Abenteuer und eine neue – an das "Nichts" aus Michael Endes "Die unendliche Geschichte" erinnernde – Bedrohung.

"Vana'diel", die Welt von Final Fantasy XI, soll mit über 100 Gebieten, einschließlich Bergen, Wäldern, Eislandschaften, Wüsten, Ozeanen, Flüssen, Schlössern und Höhlen aufwarten, die von Spielern zu Fuß, auf Schiffen, Luftschiffen und auf den Rücken von den aus anderen Final-Fantasy-Titel bereits bekannten Reitvögeln, den Chocobos, durchstreift werden können. Die Spieler müssen sich einer von drei Nationen anschließen: der Industriemacht Bastok, dem Königreich San d'Oria oder der Föderation von Windurst. Zusammenarbeit zwischen den Spielern soll, auch im Hinblick auf die Stärkung der jeweiligen Nation, wichtig sein. Neben Kampf ist die Entwicklung von anderen Fertigkeiten wie Alchemie, Lederarbeit, Goldschmiederei und Fischen nötig.

Final Fantasy XI verspricht ein einfach zu bedienendes Chat- und Messaging-System inkl. einer Möglichkeit, dass englisch- und japanischsprachige Mitspieler sich über vorgefertigte Textblöcke(öffnet im neuen Fenster) miteinander verständigen können, ohne die Sprache des anderen zu beherrschen. Eine eingedeutschte FF-XI-Version wird es nicht geben, in Deutschland wird die englische Version mit deutscher Verpackung sowie deutschem Handbuch verkauft. Zudem werden dieselben Server genutzt, wie bei der US- und Japan-Version des Spiels, so Square Enix Europa gegenüber Golem.de. Spezielle europäische Server wird es also nicht geben.

Final Fantasy XI für Windows erfordert mindestens einen PC mit 800-MHz-Pentium-3-CPU, 128 MByte RAM, GeForce- oder Radeon-9000-Grafikkarte ab 32 MByte RAM sowie ein 56K-Modem. Idealerweise sollte der Rechner aber schneller sein und per Breitband-Verbindung (z.B. DSL) ins Internet eingebunden sein. Ein FF-XI-Benchmark für PC (" Vana'diel Bench 2(öffnet im neuen Fenster) ") zur Leistungsermittlung findet sich auf der offiziellen Square-Website Playonline.com, dort gibt es auch Infos zum Spiel und den beiden Erweiterungen " Rise of Zilart(öffnet im neuen Fenster) " und " Chains of Promathia(öffnet im neuen Fenster) ".

Der monatliche Abo-Preis für FF XI soll Europäern zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Nach einem im Kaufpreis der Verpackung enthaltenen Freimonat fallen in den USA 12,95 US-Dollar pro Monat an. Dazu addiert sich 1,- US-Dollar pro Charakter pro Monat, wenn mehr Charaktere gespielt werden wollen. Auch Tetra Masters schlägt in den USA mit 1,- US-Dollar pro Monat zu Buche. Square Enix will in Japan und den USA insgesamt 500.000 registrierte FF-XI-Spieler versammelt haben. Den Europa-Vertrieb von Final Fantasy XI wird Ubi Soft übernehmen und es ab September 2004 ausliefern.


Relevante Themen