Internet Explorer bleibt ein Sicherheitsrisiko
Am 2. Juli 2004 veröffentlichte Microsoft einen Patch , der den Internet Explorer umkonfiguriert und so sicherer machen soll. Durch die Abschaltung des Adodb.stream-Objektes lassen sich darüber keine Dateien mehr auf fremde Systeme schleusen und auch keine Daten mehr auslesen. Das Objekt wurde von Angreifern genutzt, um mit Hilfe anderer Sicherheitslöcher Zugriff auf fremde Systeme zu erlangen.
Nun weisen die Sicherheitsexperten auf Full Disclosure darauf hin, dass es zusätzlich zum Adodb.stream-Objekt weitere Möglichkeiten gibt, mit anderen Funktionen im Internet Explorer Programmcode auf ein System zu laden. Diese ließen sich ebenfalls mit anderen Sicherheitslücken kombinieren, um so etwa Programmcode auf fremde Systeme zu schleusen. Der Hinweis verdeutlicht, dass die in der Architektur des Internet Explorer begründete Unsicherheit des Browsers auch nach der Umkonfiguration durch Microsoft fortbesteht.