Abo
  • Services:

Frankreich: E-Mail-Nachverfolgung verboten

Nationale Datenschutzkommission warnt vor Nutzung des Dienstes didtheyreadit.com

Als E-Mail-Anwender in Frankreich sollte man sich vor der Nutzung des amerikanischen Dienstes didtheyreadit.com der Firma Rampell Software vorsehen. Das Angebot, mit dem man eine Lesebestätigung von selbst verschickten E-Mails inklusive Uhrzeit, Abrufhäufigkeit und Datum des Empfängers erfahren kann, verstößt gegen französisches Datenschutzrecht und kann strafrechtlich verfolgt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Der kostenpflichtige Dienst didtheyreadit.com bindet eine unsichtbare Grafik in HTML-E-Mails ein, deren Abrufhäufigkeit und Herkunft in vielen Fällen (der Anbieter spricht von über 80 Prozent) Aufschluss darüber gibt, wann, wie lange und wie oft die Mail vom Empfänger geöffnet wurde. Wer den Dienst nutzt, schreibt hinter die eigentliche E-Mail-Adresse ".didtheyreadit.com" und erhält dann in einem geschützten Bereich des Anbieters die oben beschriebenen Auskünfte.

Stellenmarkt
  1. Carl Spaeter Südwest GmbH, Karlsruhe
  2. Bundeskartellamt, Bonn

Diese Nachverfolgung ist anders als die Lesebestätigung, die man E-Mails anhängen kann, nicht ohne weiteres vom Anwender unterbindbar, wenn er einen HTML-fähigen E-Mail-Client nutzt, der Bilder nachladen kann. Man kann sogar nachvollziehen, an wen er die Mails weitergeleitet hat, da diese dann wieder Kontakt mit dem Server des Diensteanbieters aufnimmt.

Das CNIL (La Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés) warnt vor der Nutzung dieses Dienstes - es handle sich dabei um eine Sammlung personenbezogener Daten, die man nicht ohne Einwilligung der Betroffenen vornehmen dürfe und bezieht sich damit auf Artikel 25 des französischen Datenschutzgesetzes von 1978, das die Sammlung namentlicher Daten verbietet, die durch betrügerische, unehrenhafte oder unerlaubte Mittel durchgeführt wurde.

Das CNIL erinnert daran, dass die Nichtbeachtung dieser Bestimmungen mit fünf Jahren Haftstrafe und bis zu 300.000 Euro bestraft werden kann (Artikel 226-18 des Strafgesetzbuches).



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

StarXeD 06. Jul 2004

Dann sollte vor allem bei Spammern durchgegriffen werden, die diese Technik bekanntlich...

Prometheus 06. Jul 2004

Outlook - ein Thema für sich. Es gibt auch Mailclients die nicht nachfragen. Aufgrund...

px 06. Jul 2004

Standardeinstellung ab Office Outlook 2003

Michael - alt 06. Jul 2004

Das ist, mit Verlaub, eine ziemlich seltsame Antwort die Du da gibst, falls Du gemeint...

krille 06. Jul 2004

.. ob das in Frankreich verboten ist wird den Jungs in Palm Beach, Florida, USA...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /