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FU-Berlin ist Weltmeister im Roboterfußball

FU-Fighters gewinnen in der Liga der kleinen Roboter. Die Roboter der Freien Universität Berlin haben in Lissabon bei der achten Weltmeisterschaft im Roboterfußball den Titel des Weltmeisters gewonnen. Die FU-Fighters standen bei der Liga der kleinen Roboter (bis zu 18 cm Durchmesser) zum vierten Mal innerhalb der letzten sechs Jahre im Endspiel.
/ Jens Ihlenfeld
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Die FU-Fighters gewannen zwei zu eins gegen das Team der Universität Queensland aus Australien. In der Liga der großen Roboter (bis zu 50 cm Durchmesser) belegten die FU-Fighters den vierten Platz; hier hatten sich 24 der 35 angemeldeten Teams für die Teilnahme qualifiziert.

Zudem wurde das FU-Team für seine Software mit dem Engineering Award Small Size League 2004 ausgezeichnet. Besonders die Fähigkeit, mit sich ändernden natürlichen Lichtverhältnissen umzugehen, überzeugte dabei die Juroren.

Die Weltmeisterschaft im Roboterfußball, RoboCup, wird seit dem Jahr 1997 jährlich ausgetragen. In diesem Jahr fand die WM in Lissabon statt, parallel zu der in Portugal ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft. Mehrere Tausend Besucher verfolgten die Spiele, die in den Hallen des Lissaboner Expo-Geländes stattfand.

Im Roboterfußball geht es darum, komplexe Probleme der Steuerung und Wahrnehmung von Sensordaten in einer bekannten Umgebung zu lösen. Die Ergebnisse können für zukünftige Industrie- oder Büroroboter nützlich sein.


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