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Spieletest: Driv3r - Action-Rennspiel mit Macken

Screenshot #3
Screenshot #3
Hinter dem Steuer kommt hingegen schon bald deutlich bessere Stimmung auf, wenn - fast immer unter Zeitdruck - durch die belebten Innenstädte von Miami, Nizza und Istanbul gerast werden darf. Mal gilt es, mit einer Polizei-Wagenkolonne Schritt zu halten, dann sollen Autos in einem fahrenden Truck platziert oder ein Gangster unter Missachtung aller Verkehrsregeln verfolgt werden. Die Steuerung der Autos ist leicht zugänglich, allerdings fast schon zu Arcade-lastig - es ist fast unmöglich, eine Kurve ohne quietschende und durchdrehende Räder zu nehmen. Kommt man aber erst mal mit der Bedienung der Bremse zurecht, lässt auch schon bald das Gefühl nach, den Wagen nicht kontrollieren zu können.

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Screenshot #4
Screenshot #4
Ein paar technische Mankos fallen auch bei den Fahrpassagen auf: Zwar sind die Städte, Fahrzeuge und Passanten recht ansehnlich gestaltet, dafür trüben aber auch beständige Pop-Ups (z.B. aus dem Nichts auftauchende Gebäude und Autos) das Rennvergnügen - unverständlich, zumal die Frame-Rate oftmals dennoch nicht konstant bleibt. Zudem reicht es meist, einen Wagen oder eine Laterne ungünstig zu rammen - und schon muss die Mission komplett von vorne gespielt werden. Am recht hohen Schwierigkeitsgrad dürften sich gerade Einsteiger daher die Zähne ausbeißen, unfaire Stellen gibt es jedoch glücklicherweise kaum. Die Story wird in sehr gelungenen Render-Sequenzen zwischen den einzelnen Missionen erzählt, die deutsche Synchronisation klingt allerdings leider recht demotiviert und dem Handlungsstrang nicht angemessen.

Screenshot #5
Screenshot #5
Während der Missionen bleibt auf Grund des sehr linearen Spielablaufs und des beständigen Zeitdrucks praktisch keine Möglichkeit, frei die drei Städte zu erkunden, neben der Kampagne lässt sich im Menü aber auch eine Freifahrt-Option anwählen, so dass auch gemächliche Rundfahrten möglich sind. Darüber hinaus gibt es noch ein paar recht kurzweilige Rennaufgaben wie Sprints oder Slalom-Fahrten, die sich ebenfalls "zwischendurch" anwählen und erledigen lassen.

Driv3r ist für PlayStation 2 und Xbox im Handel erhältlich. Die angesprochenen technischen Probleme sind bei beiden Versionen nahezu identisch; vor allem bei der Xbox hätte man sich daher eine bessere Ausnutzung der technischen Möglichkeiten gewünscht.

Fazit:
Wer kam nur auf die Idee, Tanner das Auto wegzunehmen? Die Missionen, die man in Driv3r zu Fuß zurücklegen muss, sind definitiv ein Spielspaßkiller - und können auch durch die Zeit im Auto nicht komplett wieder gutgemacht werden, zumal einige technische Mankos dem Titel einen faden "Noch-nicht-ganz-fertig"-Beigeschmack anhaften lassen. Im Großen und Ganzen bietet Div3r schon für etwa zehn bis zwölf Stunden recht gute Unterhaltung, das uns von Atari im Vorfeld versprochene Highlight ist der Titel aber definitiv nicht geworden.

 Spieletest: Driv3r - Action-Rennspiel mit Macken
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  1. (nur für Prime-Mitglieder)

The_Rhythmosaur 13. Nov 2006

...das Tanner sich außerhalb des Autos bewegt, Knarre in der Hand. Das hat es bereits bei...

knock 06. Jul 2004

Neue Name neue Abzocke. Ehemaliger Matrix-Besitzer

Inu 06. Jul 2004

Solange die Teile tatsächlich "besser" werden, ist nix dagegen zu sagen.... Zumal UT2004...

ChriFlex 06. Jul 2004

1. Ninja Gaiden heisst das Spiel. Offiziell ist es eine Erweiterung, dazu gibt es eine...

Bender_CH 05. Jul 2004

Ich hoffe nur , dass Atari nicht auch noch die UT Reihe verhunst. UT2004 ist auch nur ein...


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