BMG will Preise von AudioCDs in Deutschland senken

Drei Preiskategorien für Audio-CDs geplant

Der Musikkonzern BMG will ab August 2004 ein neues Preisssystem für CDs testen. Dabei sollen Neuerscheinungen in Deutschland künftig gleichzeitig in drei Preiskategorien angeboten werden: eine billige Version für 9,99 Euro, eine reguläre für 12,99 und eine Luxusversion für 17,99 Euro.

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"Die Billigversion wird ähnlich wie eine selbst gebrannte kein Cover haben und nur aus der CD mit den direkt auf die Scheibe gedruckten Titeln bestehen", erklärt BMG-Chef Maarten Steinkamp gegenüber dem Spiegel. Sie sei als "Anti-Piraterie-CD" zu verstehen, während die teure Luxus-CD mit DVD-Zugaben und anderen Extras ausgestattet werden soll.

Gleichzeitig will BMG auch die Preise für ältere CDs senken: Katalogalben sollen künftig für 12,99 Euro statt ab 16,99 Euro in den Handel kommen. BMG will damit bis zu einem Viertel mehr Alben verkaufen. "Wir müssen endlich kundenfreundlicher werden und den Musikfans eine breite Auswahl bieten", erläuterte Steinkamp den Vorstoß. "Die Musikbranche hat viel zu lange einfach nur unbeweglich auf ihrem Hintern gesessen."

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