Druckleistung von Tonerkassetten nun besser beurteilbar
Die neue Methode zur Messung der Toner-Druckleistung wollen in Zukunft zumindest Canon, Epson, HP und Lexmark unterstützen. Bisher wandten die Hersteller verschiedene Methoden an, was den Kunden einen Vergleich zwischen den einzelnen Marken erschwerte. Dank ISO/IEC 19752 werden nun erstmals die für die Druckleistung entscheidenden Merkmale eindeutig festgelegt.
So schreibt der Standard beispielsweise vor, dass nicht mehrere Kassetten auf ein und demselben Drucker, sondern ein Minimum von neun Kassetten, verteilt auf mindestens drei verschiedene Geräte, getestet werden soll. Statt einfach den Mittelwert der Druckleistung der neun Tonerkassetten zu bilden, wird ein komplexes statistisches Verfahren zur Berechnung der exakten Leistung angewandt. Damit werden fertigungsbedingte Schwankungen in der Leistung von Druckkassetten und Druckern berücksichtigt, so die vier genannten Druckerhersteller in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Der neue Standard erlaubt nicht nur die Beurteilung von Original-Tonerkassetten, sondern auch von aufgearbeiteten und nachgefüllten Tonerkassetten.
Canon, Epson, HP und Lexmark haben an der Entwicklung des neuen Industriestandards mitgearbeitet und zeigen sich überzeugt davon, dass der objektive und globale Ansatz der ISO zu erheblichen Vorteilen für die Kunden und die Druckindustrie führen werden. Unterstützung gibt es auch seitens des Herstellers Seiko, weitere dürften folgen.