SMIA - Kamera-Modul-Standard für mobile Endgeräte

Nokia und STMicroelectronics wollen Kamera-Module standardisieren

Nokia und STMicroelectronics haben eine neue Kamera-Modul-Spezifikation für mobile Endgeräte entwickelt, welche die Partner gerne als Standard durchsetzen würden. Andere Hersteller sollen die Technik ohne Lizenzkosten frei nutzen können - so will man die Produktionskosten für kommende Fotohandys senken.

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Dabei geht es nicht nur um die Gehäuseform der Module, sondern vor allem um die elektrischen, mechanischen und funktionalen Eigenschaften, die mit der "Standard Mobile Imaging Architecture" (SMIA) für Hersteller vereinheitlicht werden könnten. Auch die optische Leistung und Verlässlichkeit der Kamera-Module soll durch SMIA definiert werden.

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SMIA spezifiziert die laut Nokia und STMicro wichtigsten Aspekte eines mit der dem Handy-Prozessor zu verbindenden Kamera-Moduls:

Die elektrische Schnittstelle spezifiziert Stromversorgung, Pin-Anzahl, Timing, Datenrate (bis zu 640 Mbps), die Störanfälligkeit (EMI), das zu übertragende Bildformat, beschreibt drei Ansteuerungsprofile für hochauflösende Bildsensoren, die möglichen mechanischen Abmaße von Modulen, die Charakterisierung der optischen Leistung und Sensor-Rauschen, die mechanische Zuverlässigkeit (auch in Falltests) und ein Software-Modell inkl. Referenz-Treibern zur Modulansteuerung.

Nokia und STMicro wollen mittels kostenloser SMIA-Lizenz möglichst viele Hersteller zur Unterstützung der SMIA-Spezifikation bewegen, so dass letztendlich die Kosten für Kamera-Module dank eines großen Angebots sinken und etwa auch Fotohandys günstiger werden können.

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