• IT-Karriere:
  • Services:

Google will Handel mit Gmail-Zugängen unterbinden

Google erweitert Gmail-Policy um entsprechende Passage

Bereits kurz nach der Ankündigung von Googles E-Mail-Dienst Gmail wurden entsprechende Zugangsdaten auf eBay versteigert oder über die eigens eingerichtete Webseite GmailSwap gegen verschiedene Dienstleistungen getauscht. Mit einer Änderung an der Gmail-Policy untersagt Google nun mit sofortiger Wirkung den Vertrieb der Gmail-Konten.

Artikel veröffentlicht am ,

Google verbietet mit der Änderung an der Policy den Verkauf, Handel oder Weiterverkauf von Gmail-Konten. Welche Konsequenzen eine Zuwiderhandlung nach sich zieht, ist zurzeit nicht bekannt. Zumindest die Webseite GmailSwap ist weiterhin erreichbar und auch bei eBay findet man auf Anhieb zahlreiche Gebote für Gmail-Zugänge. Während des Gmail-Betatests können Gmail-Nutzer Interessenten eine Einladung zukommen lassen, damit diese den Dienst testen können, was derzeit auch der einzige Weg ist, in den Genuss eines Gmail-Zugangs zu kommen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Pfaffenhofen
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim

Unklar ist, ob die in der Gmail-Policy eingefügte Ergänzung sich nur auf die Dauer des Betatests bezieht, denn mit dem offiziellen Start von Gmail soll dieser kostenlos angeboten werden, so dass ein Handel damit seinen Reiz und Sinn verliert. Die "Gmailitis" führte sogar dazu, dass eine US-Webseite mit dem Titel Gmail 4 Troops dazu aufruft, US-amerikanischen Soldaten im Ausland einen Gmail-Zugang zur Verfügung zu stellen.

Wie ein weiterer Blick in die Gmail-Policy zeigt, könnte Google auch gegen Anbieter von Zusatz-Tools für Gmail vorgehen, da die Policy das Reverse Engineering von Gmail-Funktion untersagt. Ob entsprechende Werkzeuge aber mit Hilfe von Reverse Engineering entstanden sind, müsste im Einzelfall geklärt werden.

Mit Pop Goes the Gmail erschien ein Tool, um per POP3-Zugang auf das Gmail-Postfach zugreifen zu können, während GTray das bequeme Einsehen neu eingegangener Nachrichten ermöglicht. Unklar ist, ob Google das Aufkeimen einer entsprechenden Tool-Gemeinde unterbinden will. Bislang ist nicht bekannt, dass die Anbieter der beiden Tools deswegen Probleme mit Google bekommen haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 159,90€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. HP Pavilion 32 Zoll Monitor für 229,00€, Steelseries Arctis Pro wireless Headset für 279...
  3. ab 62,99€
  4. (aktuell u. a. HyperX Alloy Elite RGB Tastatur für 109,90€, Netgear EX7700 Nighthawk X6 Repeater)

brainwashed 02. Jul 2004

Is mir auch ein Rätsel, soweit ich weiß haben die eh alle Internetzugang und somit...

Daniel-2 02. Jul 2004

?!? Was soll sich schon daraus entwickeln? Bild.de wird es zur "Volks-EMail-Adresse...

Daniel-2 02. Jul 2004

Und? Mach ich alles mit meinem Mailprogramm, weil das kann das schon. Und ich bin froh...

HansiHansenHans 02. Jul 2004

ausser der 1GB und exclusivität gibs ja noch das bonusfeature. dies scant den inhalt...

fa_pa 01. Jul 2004

im moment schmeisst gmail mit einladungen nur so um sich ich kenne etliche leute die die...


Folgen Sie uns
       


iOS 13 ausprobiert

Apple hat iOS 13 offiziell vorgestellt. Die neue Version des mobilen Betriebssystems bringt unter anderem den Dark Mode sowie zahlreiche Verbesserungen einzelner Apps.

iOS 13 ausprobiert Video aufrufen
Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
    In eigener Sache
    Aktiv werden für Golem.de

    Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

    1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
    2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
    3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

      •  /