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Kritische Sicherheitslücke in Linux 2.6

TCP-Pakete können Rechner komplett lahm legen. Adam Osuchowski und Tomasz Dubinski haben eine kritische Sicherheitslücke im Linux Kernel 2.6 entdeckt. Durch einen Fehler im Netfilter-Subsystem soll es möglich sein, Systeme aus der Ferne lahm zu legen.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Fehler(öffnet im neuen Fenster) soll aber nur auftreten, wenn die Regeln von iptables mit einer TCP-Option (z.B. --tcp-option) genutzt werden. Zudem ist das Problem bislang nur für die x86-Architektur bestätigt.

Wird ein verwundbares System mit speziell präparierten TCP-Paketen angegriffen, läuft der Kernel in eine Endlosschleife und lastet die CPU voll aus, so dass der Rechner nicht mehr reagiert. Ein Account auf dem jeweiligen System ist zur Ausnutzung der Sicherheitslücke daher nicht notwendig.

Osuchowski und Dubinski liefern einen entsprechenden Exploit und Beispiele für Pakete, mit denen sich Systeme zum Absturz bringen lassen. Sie liefern aber auch einen entsprechenden Patch mit, der das Problem beheben soll.


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