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MSN-Suche kupfert bei Google ab

Eingangsseite und Suchergebnisse orientieren sich am Google-Vorbild. Microsoft startet die MSN-Suche mit einer neuen, schlanken Oberfläche und orientiert sich damit klar am Hauptkonkurrenten Google. So verschwand das bislang zugepflasterte MSN-Portal und wurde durch eine schlanke Eingangsseite ersetzt, die nur noch ein Feld für die Suchanfrage enthält, womit Microsoft sich hier am Konkurrenten Google orientiert.
/ Ingo Pakalski
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Neben der schlankeren Eingangsseite wurde auch die Aufbereitung der Suchergebnisse verbessert, wobei sich die MSN-Suche auch hier stark an die Google-Funktionen anlehnt. So wird bezahlte Werbung ähnlich wie bei Google von den normalen Suchergebnissen optisch durch eine farbliche Hinterlegung abgetrennt. Nach Microsoft-Angaben soll die MSN-Suche außerdem deutlich bessere Ergebnisse liefern, allerdings fiel im Kurztest auf, dass die Suchergebnisse von Google weiterhin oft aktueller sind.

Die Eingangsseite erlaubt außerdem den Zugriff auf andere Microsoft-Dienste, um etwa in Microsofts Encarta, im Einkaufsbereich sowie in der Nachrichtensuche von MSN zu suchen. Damit diese Sonderfunktionen auf der Eingangsseite erscheinen, muss im Browser JavaScript respektive ActiveScripting aktiviert werden.

Mit der neuen MSN-Suche startet auch eine Technology Preview neuer Suchalgorithmen, die im Jahr 2005 auf den Markt kommen sollen. Damit will Microsoft seine Aktivivität im Suchmarkt ausbauen und verstärkt in direkte Konkurrenz zum Marktführer Google treten. Die Vorabversion der kommenden Suche wird ausgewählten Nutzern zum Testen bereitgestellt.


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