Linux unterstützt GeForce 6800 und PCI-Express-Grafik
Sowohl der Linux-Grafikkarten-Treiber für IA32- als auch der für AMD64-Systeme unterstützen nun erstmals die OpenGL Shading Language (GLSL) sowie die OpenGL-Erweiterung GL_EXT_pixel_buffer_object(öffnet im neuen Fenster) (es können damit nicht nur Vektor-, sondern auch Pixel-Daten gepuffert werden). Darüber hinaus wird die PC-Stromsparsteuerung ACPI von Nvidia nun auch unter Linux unterstützt.
Da Nvidia nun eine Unterstützung von -mm-Kernel mit aktivierter "CONFIG_4KSTACKS"-Option bietet und kein Neukompilieren des Kernel mehr nötig wird, soll die Treiber-Version 1.0-6106 zudem weniger Probleme machen. Bei der Konfiguration der Treiber soll zudem das neue Nvidia-Tool " nvidia-settings(öffnet im neuen Fenster) " helfen, während das Shell-Script "nvidia-bug-report.sh" Systeminformationen in ein Logfile (nvidia-bug-report.log) schreibt, das im Problemfall an Nvidia gesendet werden kann und den Treiberentwicklern helfen soll.
Dem 32-Bit-Linux-Treiber trieb Nvidia zudem einen Fehler aus, der dafür sorgte, dass der Treiber nicht auf bestimmten AMD64-Prozessoren laufen wollte. Der neue 64-Bit-Treiber für Athlon 64, Opteron und AMD64-kompatible Intel-Prozessoren soll nun auch die Linux-Kernel-Version 2.6 unterstützen und zudem das Ausführen von 32-Bit-OpenGL-Anwendungen unter 64-Bit-AMD64-Linux-Installationen ermöglichen.
Sowohl der " Linux Display Driver IA32(öffnet im neuen Fenster) " als auch der " Linux Display Driver AMD64(öffnet im neuen Fenster) " stehen in der Version 1.0-6106 seit 30. Juni 2004 auf der Nvidia-Website(öffnet im neuen Fenster) zum Download zur Verfügung. Beide sind - wie bei Nvidia und auch dem Konkurrenten ATI üblich - nur im Binär-, aber nicht im Quelltextformat vorhanden, der Nvidia-Installer soll die Installation einfach machen. Anleitungen finden sich auf den Treiber-Webseiten von Nvidia, zudem empfiehlt der Grafikchiphersteller bei Problemen einen Blick in das Nvidia-Linux-Treiber-Forum(öffnet im neuen Fenster) von NV News.



