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Commodore VC-20 feiert Wiederauferstehung - als MP3-Player

Mobile Jukebox mit legendärem Namen. Nachdem der niederländische Konzern Tulip, der mittlerweile die Markenrechte an dem Namen Commodore besitzt, kürzlich bereits einen Joystick inklusive Spielen für den direkten Anschluss an das TV-Gerät unter der Commodore-Marke veröffentlichte, folgt nun das nächste Produkt: der eVic-20 GB – ein portabler MP3-Player mit Festplatte.
/ Thorsten Wiesner
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Der Name stellt dabei eine Referenz an den Heimcomputer VIC-20 dar (in Deutschland in den frühen achtziger Jahren bekannt unter dem Namen VC-20). Die Ziffer 20 empfand Tulip unter anderem deshalb als passend, da die mobile Jukebox über eine 20-GByte-Festplatte verfügt, die sich als mobiler Datenspeicher nutzen, aber auch mit MP3- und WMA-Dateien belegen lässt.

Der Anschluss an den PC erfolgt wie bei Geräten dieser Art typisch über die USB-Schnittstelle, neben den diversen Abspieloptionen sind dank eines internen Mikros zudem auch Sprachaufzeichnungen möglich. Der interne Akku soll es laut Tulip auf eine Spielzeit von 10 bis 15 Stunden bringen. Auf dem 128 x 64 Pixel großen Display werden währenddessen auf Grund von ID3-Unterstützung Informationen über Song und Künstler angezeigt.

Der eVIC-20 soll ab Anfang August 2004 im Handel erhältlich sein; der genaue Preis liegt allerdings noch nicht vor. Auch der Name Pet feiert übrigens eine Renaissance – Tulip will ebenfalls ab Anfang August eine ganze Reihe von Flash- und USB-MP3-Playern unter den Namen m-Pet und f-Pet veröffentlichen. Auf der Website www.commodoreworld.com(öffnet im neuen Fenster) betreibt man zudem mittlerweile auch einen Musik-Download-Service.


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