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Spam kommt aus den USA - Webserver stehen in China

Spam wirbt vor allem für Medikamente und Kredite. Der Anti-Spam-Anbieter Commtouch hat mehrere hundert Millionen Spam-E-Mails in den ersten sechs Monaten des Jahres 2004 analysiert. Das mit Abstand häufigste Thema sind dabei Angebote von Medikamenten, die 29,53 Prozent der untersuchten Spam-E-Mails ausmachten.
/ Jens Ihlenfeld
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Allein das Wort Viagra tauchte in 14,1 Prozent aller Spams auf, gefolgt von Angeboten zur Vergrößerung von Körperteilen (7,05 Prozent). Pornografische Angebote und Glücksspiel sanken hingegen auf 3,1 Prozent bzw. 0,45 Prozent. Nur 5,77 Prozent der untersuchten Spam-E-Mails waren nicht in englischer Sprache.

Die Webserver, auf denen die beworbenen Waren verkauft werden, stehen zu 99,68 Prozent in nur fünf Ländern. Allein China hat hier einen Anteil von 73,58 Prozent. Knapp 10 Prozent der unerwünschten Werbe-E-Mails war nach US-Gesetzen (CAN-SPAM-Act) legal.

Verschickt werden die Spam-E-Mails aber vorweigend aus den USA (55,69 Prozent), gefolgt von Südkorea (10,23 Prozent) und China (6,60 Prozent). Europäische Länder liegen mit 1,80 Prozent (Spanien), 1,23 Prozent (Frankreich) und 1,20 Prozent (Großbritannien) auf den Plätzen 8 bis 10. Deutschland ist aus der Top-10-Liste herausgefallen.


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