Microsoft: Knochen-Mikro soll Sprachübertragung verbessern
Mit einem Knochen-Mikrofon sollen dabei die Vibrationen des Köpers aufgenommen werden, was für sich genommen nichts Neues ist. Microsoft-Forscher wollen nun aber einen neuen Weg gefunden haben, diese Vibrationen zu nutzen.
Knochen-Mikrofone nehmen Sprache über die Haut auf und sind daher sehr unempfindlich gegenüber Hintergrundgeräuschen. Sie filtern rund 95 Prozent der Nebengeräusche aus, liefern aber eine sehr mäßige Tonqualität. Normale Mikrofone hingegen nehmen Schallwellen aus der Luft auf. So wird Sprache zwar in besserer Qualität, aber zusammen mit Nebengeräuschen aufgenommen und letztendlich in digitale Signale umgewandelt.
Die Forscher haben dabei auch einen Prototypen für Mobiltelefone entwickelt. Dabei liegt eine Scheide am Schädelknochen vor dem Ohr an, Hintergrundgeräusche werden ausgefiltert und die Verständigung verbessert. Noch sei aber viel zu tun, auch wenn die ersten Prototypen vielversprechend aussehen, so die Forscher.