OpenOffice 1.1.2 nun auch für MacOS X erhältlich
Obwohl seit dem Erscheinen der letzten MacOS-X-Version von OpenOffice nun mehr als ein Jahr verstrichen ist, unterstützt die Office-Software leider immer noch nicht die Aqua-Oberfläche, sondern setzt auf eine X11-Implementierung, wie sie etwa Apple anbietet . Zum Lieferumfang gehört ein XFree86-Server als Bedienoberfläche für die Office-Suite. Nach wie vor sucht das OpenOffice-Team(öffnet im neuen Fenster) Entwickler, die bei der Anpassung von OpenOffice an die Aqua-Oberfläche helfen können. Speziell für die MacOS-X-Version wurde die Einbindung in den Finder verbessert.
Ansonsten bietet OpenOffice 1.1.2 im Vergleich zu OpenOffice 1.0.3 deutlich mehr Dateiformate. So lassen sich Office-Dateien in PDA-spezifischen Formaten ausgeben, wobei OpenOffice für PalmOS AportisDoc und für WindowsCE Pocket Word und Pocket Excel unterstützt. Zu den weiteren neu hinzugekommenen Formaten gehören der Im- und Export von DocBook XML sowie der Export von Macromedia Flash (swf), XHTML und Text-XML.
Als weitere Neuerung liefert OpenOffice 1.1.2 einen Makrorekorder, um mehrere Befehle zusammenzufassen, um so wiederkehrende Aufgaben bequem abzuwickeln. Eine n-gram-Analyse bei der Rechtschreibprüfung verspricht zudem verbesserte Korrekturvorschläge. Auch komplexe Textlayouts werden besser unterstützt, wobei vertikalschreibende Sprachen möglich sind, und schließlich verträgt sich die Textverarbeitungskomponente nun besser mit Fußnoten. Entwicklern steht mit der UNO-Python-Bridge die Möglichkeit zur Verfügung, UNO-Komponenten für OpenOffice in Python zu entwickeln.
Das Office-Paket OpenOffice 1.1.2 für MacOS X 10.2.x steht ab sofort kostenlos in englischer Sprache als 155-MByte-Archiv zum Download bereit.
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