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WLAN wird sicherer - Standard 802.11i wurde abgesegnet

Mit WPA2 und AES-Verschlüsselung zu mehr Sicherheit. Laut eines Berichts vom WiFi Planet hat das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) kürzlich den 802.11g-Nachfolger 802.11i abgesegnet. Dieser wird nicht nur das von der Wi-Fi Alliance entwickelte Wi-Fi Protected Access (WPA) für bessere Authentifizierung integrieren, sondern dieses erweitern und zudem AES-Verschlüsselung mit sich bringen, um so auch den Datenschutzansprüchen der US-Regierung entsprechen zu können.
/ Christian Klaß
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802.11i unterscheidet sich von WPA laut Wi-Fi-Alliance-Website hauptsächlich durch sicheres IBSS (geschützter Ad-Hoc-Modus), Secure Fast Handoff, sichere Abmeldung vom Netz ("Secure De-Authentication and disassociation") und erweiterte Verschlüsselungsprotokolle wie AES-CCMP. Während IEEE 802.11i zwar abwärtskompatibel zu 802.11a/b/g mit WPA ist und die meisten "WPA2"-Funktionen per Firmware-Update nachgerüstet werden können, soll das integrierte Verschlüsselungsprotokoll AES-CCMP – sofern es genutzt wird – nicht mehr auf alter bzw. nicht ausreichend leistungsfähiger WLAN-Hardware laufen. Die AES-Verschlüsselung soll jedoch weniger für Heim- als vielmehr für Unternehmensnutzer und Regierungsstellen von Bedeutung sein.

Laut WiFi Planet wird die Wi-Fi Alliance voraussichtlich im September 2004 mit dem Testen und Zertifizieren von 802.11i-Hardware beginnen. Es dürfte also nur noch wenige Wochen oder Monate dauern, bis entsprechende Produkte bzw. Firmware-Updates angeboten werden.


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