Abo
  • Services:

Internet-Attacke auf den Internet Explorer vorerst abgewehrt

Patch für den Internet Explorer lässt aber weiter auf sich warten

Wie Microsoft in einer Presseverlautbarung bekannt gab, konnte größerer Schaden durch die am Freitag bekannt gewordene erhöhte Gefährdung durch den Webseiten-Besuch mit dem Internet Explorer verhindert werden, indem der Server zur Einschleusung von schadhafter Software deaktiviert wurde. Ferner nannte Microsoft weitere Details, ohne jedoch den ausstehenden Patch für den Internet Explorer nachzureichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Seit dem 24. Juni 2004 wurden zahlreiche Webserver gehackt, auf denen Microsofts Internet Information Server 5 läuft, um über ein nicht gestopftes Sicherheitsloch Code einspielen zu können. Im Falle einer erfolgreichen Übernahme wurde JavaScript-Code an das Ende aller von dem Webserver ausgelieferten HTML-Seiten angehängt. Wurde der JavaScript-Code beim Besuch mit dem Internet Explorer ausgeführt, führte dies ohne Rückfrage zur Übertragung und Installation eines Trojanischen Pferdes auf den Rechner des Benutzers. Der schadhafte Programmcode soll von einem russischen Webserver eingespielt worden sein, der mittlerweile abgeschaltet wurde, wie Microsoft zu berichten weiß.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Reutlingen
  2. Bosch Gruppe, Leonberg

Die Einschleusung des JavaScript-Codes auf Systemen mit dem Internet Information Server 5 war möglich, weil ein Sicherheitsloch nicht beseitigt wurde, wofür seit April 2004 ein passender Patch erschienen ist. Auf Seiten des Internet Explorer sorgen länger bekannte Sicherheitslöcher dafür, dass gefährlicher Programmcode ohne Wissen des Nutzers auf ein fremdes System installiert und ausgeführt werden kann, wenn die Active-Scripting-Funktionen im Browser aktiviert sind, was standardmäßig der Fall ist. Da Microsoft noch keinen Patch zur Beseitigung dieses Sicherheitsloches anbietet, empfiehlt Redmond lediglich, Active-Scripting im Browser zu deaktivieren. Das bedeutet natürlich, dass Webseiten mit solchen Inhalten nicht mehr mit dem Internet Explorer angezeigt werden können.

Derzeit soll nur die Installation des noch im Beta-Test befindlichen und nicht für den Produktiveinsatz gedachten Service Pack 2 für Windows XP das Sicherheitsloch im Internet Explorer beheben. Separate Patches bietet Microsoft derzeit nicht an. Ob der eigene Rechner mit dem Trojanischen Pferd befallen ist, kann überprüft werden, indem nach den beiden Dateien Kk32.dll sowie Surf.dat auf den Systemen gesucht wird, was eine Infektion mit dem Trojanischen Pferd bedeutet. Über eine eigens eingerichtete Webseite verweist Microsoft auf Werkzeuge zur Beseitigung des ungebetenen Gastes.

Zurzeit liegen keine Angaben dazu vor, welches Ausmaß diese Attacke angenommen hat, so dass auch die Anzahl der gehackten IIS-Systeme nicht bekannt ist. Mit der Attacke sollten anscheinend Einzelplatzrechner übernommen werden, um so ein Spam-Bot für spätere Spam-Attacken aufzubauen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Far Cry 5, Skyrim Special Edition, Tekken 7, The Witcher 3, Ghost Recon Wildlands...
  2. (u. a. Conjuring 2, Hacksaw Ridge, Snowden, The Accountant)
  3. (u. a. Steelseries Arctis 5 Headset 79,90€, VU+Solo 2 SAT-Receiver 164,90€, Intenso 960-GB-SSD...
  4. (heute u. a. UHD-Fernseher von Samsung, Kameraobjektive, Büro- und Gamingstühle, Produkte von TP...

stuberr 29. Jun 2004

ich möcht am liebsten auch gleich den filemanager frei wählen können... der explorer...

Randi 29. Jun 2004

Ahja :-(

Frank 28. Jun 2004

Der IE ist sogar gleich 3 mal dabei.. mit: http://www.crazybrowser.com/download.htm...

Sinbad 28. Jun 2004

Achtung! Das ist immer noch der IE, ist nur eine alternative Obefläche für das...

M0g13r 28. Jun 2004

middm xplite tool geht der internet explorer nich wirklich zu deinsten ..... es deinstet...


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Shadow of the Tomb Raider

Wir tauchen mit Lara in der Apokalypse ab und verfassen unser Fazit.

Fazit zu Shadow of the Tomb Raider Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Segelflug: Die Höhenflieger
    Segelflug
    Die Höhenflieger

    In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
    Ein Bericht von Daniel Hautmann

    1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
    2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
    3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

    iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
    iPhone Xs, Xs Max und Xr
    Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

    Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
    Von Tobias Költzsch

    1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
    2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
    3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

      •  /